Nahost-Konflikt treibt Ölpreise und belastet DAX
Wichtige Fakten
- • DAX verliert 0,2% auf 24.791 Punkte.
- • Brent-Ölpreis steigt auf 90,50 Dollar pro Barrel.
- • Erzeugerpreise in Deutschland steigen um 1,8%.
- • EZB berät am Donnerstag über Leitzins bei 2,25%.
- • Schiffsverkehr in der Straße von Hormus geht zurück.
Börsen unter Druck
Nach tagelangen US-Angriffen auf Iran und Vergeltungsschlägen in der Region droht der Konflikt weiter außer Kontrolle zu geraten. Das treibt am Morgen die Ölpreise auf den höchsten Stand seit Juni. Nach zwei Verlustwochen in Folge ringt der DAX um Stabilisierung, gibt aber zunächst um 0,2 Prozent auf 24.791 Punkte nach. Laut Dekabank-Chefvolkswirt Ulrich Kater sind kaum klare Marktbewegungen zu erwarten. Das dominierende Risiko für die Märkte bleibt der Iran-Krieg.
Geopolitische Risiken
Bei einem Raketenangriff der iranischen Revolutionsgarden auf einen Luftwaffenstützpunkt in Jordanien kamen US-Soldaten ums Leben, beide Seiten verschärften Drohungen. Diplomatische Bemühungen sind nicht erkennbar. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus ging zurück, Analysten warnen vor möglichen Ölpreisen von bis zu 150 Dollar je Barrel.
Wirtschaftsdaten und Unternehmensberichte
Die deutschen Erzeugerpreise stiegen im Juni um 1,8% zum Vorjahr, im Monatsvergleich fielen sie leicht. Die EZB berät am Donnerstag über den Leitzins. Positve Nachrichten gibt es von Adidas: Der Sportartikelhersteller verkaufte viermal so viele WM-Trikots wie beim letzten Turnier. Tesla plant einen rasanten Produktionsausbau in Grünheide. SpaceX verschob einen Starship-Start auf Donnerstag.
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