NATO-Generalsekretär Rutte lobt Deutschlands Beitrag vor Gipfel in Ankara
Wichtige Fakten
- • Rutte lobte Deutschlands Beiträge zur NATO bei Berlin-Besuch.
- • NATO-Gipfel nächste Woche in Ankara zur Ukraine-Hilfe und Verteidigungsausgaben.
- • Merz: Europa tritt beim Gipfel selbstbewusst gegenüber USA auf.
- • Pistorius: Europa bleibt 5-10 Jahre auf US-Waffensysteme angewiesen.
- • USA planen Truppenreduzierung in Europa, Fokus auf Indopazifik.
Rutte lobt Deutschlands Rolle in der NATO
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat bei einem Besuch in Berlin Deutschlands Beitrag zum Bündnis gewürdigt. „Deutschland führt und Deutschland liefert“, sagte er und verwies auf das deutsch-niederländische Korps, die Panzerbrigade in Litauen, die Luftraumüberwachung im Osten und den Schutz kritischer Infrastruktur. Auch die gestiegenen Verteidigungsausgaben Deutschlands hob er hervor.
Vorbereitung auf den Gipfel in Ankara
Rutte nahm an einer Kabinettssitzung im Verteidigungsministerium teil. Er rief die Industrie auf, die Rüstungsproduktion zu beschleunigen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) sicherte zu: „Deutschland kann sich auf die NATO verlassen, die NATO auch auf Deutschland.“ Beim NATO-Gipfel in Ankara kommende Woche solle Europa „selbstbewusst“ auftreten. Man begegne den USA „auf Augenhöhe“. Die USA planen, ihre Truppen in Europa zu reduzieren, um sich stärker im Indopazifik zu engagieren. Verteidigungsminister Boris Pistorius betonte, Europa sei in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch auf US-Waffensysteme angewiesen, sei aber an der Fertigung in Deutschland interessiert.
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