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Nato-Investitionen: Millionen neue Jobs durch Sicherheitsinfrastruktur
Nato-Staaten investieren in sicherheitsrelevante Infrastruktur wie Verkehr, Energie und Cybersicherheit.
Wichtige Fakten
- • Nato-Staaten investieren in sicherheitsrelevante Infrastruktur wie Verkehr, Energie und Cybersicherheit.
- • Studie: BIP-Steigerung um 1,5 Prozent durch diese Investitionen.
- • Zusätzlich 17,2 Milliarden Euro Steuern und Sozialabgaben jährlich in Deutschland.
- • Bis zu 4,4 Millionen neue Arbeitsplätze in Europa erwartet.
- • 723.000 neue Jobs allein in Deutschland möglich.
Nato einigt sich auf Infrastrukturinvestitionen
Im Zuge der massiven Ausweitung der Verteidigungsausgaben haben sich die Nato-Staaten geeinigt, nicht nur in Rüstungsgüter, sondern auch in sicherheitsrelevante Infrastruktur zu investieren. Dazu gehören Mobilität, Energie, Häfen, Flughäfen, Schutzräume und Cybersicherheit. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY Parthenon und der DekaBank könnte dies die europäischen Volkswirtschaften insgesamt stärken.Wirtschaftliche Effekte und Arbeitsplätze
Die Studienautoren gehen davon aus, dass das BIP um etwa 1,5 Prozent steigt und allein in Deutschland jährlich zusätzlich rund 17,2 Milliarden Euro an Steuern und Sozialabgaben generiert werden. Vor allem Bau-, IT- und Logistikunternehmen dürften Aufträge erhalten. Insgesamt könnten in Europa bis zu 4,4 Millionen Arbeitsplätze entstehen, in Deutschland etwa 723.000.Herausforderungen und nächste Schritte
Ein Großteil der Vorhaben sind langfristige Projekte mit hohen Vorlaufzeiten und komplexen Genehmigungsverfahren. Die Kosten sind so hoch, dass privates Kapital erforderlich ist. Dennoch haben bereits viele Unternehmen aus Auto- und Maschinenbau die Rüstungsindustrie als neuen Markt entdeckt und knüpfen Partnerschaften.Das könnte Sie auch interessieren
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