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International 11.02.2026, 16:06 Aktualisiert: 11.02.2026, 18:10

NATO startet Arktis-Mission 'Arctic Sentry' zur Deeskalation und Abschreckung

NATO startet Mission 'Arctic Sentry' zur Abschreckung in der Arktis.

Wichtige Fakten

  • NATO startet Mission 'Arctic Sentry' zur Abschreckung in der Arktis.
  • Deutschland stellt vier Eurofighter-Kampfjets für die Mission bereit.
  • USA dürfen Militärpräsenz auf Grönland ausbauen.
  • Großbritannien verdoppelt Soldaten in Norwegen auf 2.000.
  • Mission folgt auf Trumps Forderungen nach Schutz vor Russland und China.

NATO-Mission in der Arktis

Die NATO hat eine neue Militärmission namens 'Arctic Sentry' gestartet, um ihre Präsenz in der Arktis zu erhöhen und den Streit um Grönland zwischen den USA und Dänemark zu deeskalieren. Laut US-General Alexus Grynkewich, Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, nutzt die Allianz ihre Stärke, um die Sicherheit der Region zu gewährleisten. Die Mission erfolgt auf Forderungen von US-Präsident Donald Trump, der die Arktis vor russischem und chinesischem Einfluss schützen wollte.

Deutsche und internationale Beteiligung

Deutschland wird vier Eurofighter-Kampfjets sowie Luftbetankungsmöglichkeiten für 'Arctic Sentry' bereitstellen, wie Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ankündigte. Das operative Hauptquartier der Mission befindet sich in Norfolk, Virginia, und ist für den Atlantik, die Arktis und mehrere nordische Länder zuständig. Großbritannien plant, seine in Norwegen stationierten Soldaten innerhalb von drei Jahren von 1.000 auf 2.000 zu verdoppeln, um zur Abschreckung beizutragen.

Hintergrund und Rahmenvereinbarung

Der Streit um Grönland, den Trump mit Strafzolldrohungen ausgelöst hatte, soll durch die verstärkte NATO-Präsenz entschärft werden. Nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Davos teilte Trump mit, dass ein Rahmen für eine zukünftige Vereinbarung über Grönland und die Arktis-Region entworfen wurde, die gemeinsames Handeln der Alliierten vorsieht. Laut NATO-Kreisen dürfen die USA ihre Militärpräsenz auf Grönland ausweiten und möglicherweise ein Mitentscheidungsrecht über Investitionen auf der rohstoffreichen Insel erhalten.

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