Neue US-Sanktionen gegen Kuba: Regierung spricht von „kollektiver Bestrafung“
Wichtige Fakten
- • Die USA verhängen Sanktionen gegen mehrere Wirtschaftsbereiche Kubas.
- • Kubas Außenminister bezeichnet die Maßnahmen als „kollektive Bestrafung“.
- • Trump droht mit militärischen Aktionen gegen Kuba.
- • Die Brennstoffblockade trifft Kuba schwer, Tourismus eingebrochen.
- • Die Sanktionen gelten auch für Nicht-US-Firmen in Kuba.
Neue Sanktionswelle: Hintergrund und Reaktionen
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat neue Sanktionen gegen Kuba verhängt, die breite Teile der kubanischen Wirtschaft treffen, darunter Energie, Verteidigung, Bergbau, Finanzen und Sicherheit. Kubas Außenminister Bruno Rodriguez wies die Maßnahmen als „kollektive Bestrafung“ des kubanischen Volkes zurück.
Wirtschaftliche Auswirkungen und Drohgebärden
Die wirtschaftliche Lage Kubas hat sich durch eine Brennstoffblockade seit Januar weiter verschlechtert. Trump drohte erneut mit militärischen Schritten und echauffierte sich über eine angebliche Aufgabe Kubas. Zugleich fanden im April auf Insel Gespräche hochrangiger US-Vertreter statt.
Sanktionen ohne Ausnahmen
Jeremy Paner, früherer Sanktionsermittler des US-Finanzministeriums, sagte, die Maßnahmen beträfen nun energisch auch Unternehmen, die ihre Kuba-Geschäfte getrennt von SIE bedienten. Die US-Regierung fordert weiterhin demokratische Reformen; Kuba bekräftigt seine sozialistische Staatsform nicht verhandelbar.
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