Nicola Sturgeon: Kein Kontakt zu verurteiltem Ehemann Peter Murrell
Wichtige Fakten
- • Sturgeon will Murrell nicht im Gefängnis besuchen.
- • Murrell veruntreute über 400.000 Pfund von der SNP.
- • Sturgeon fühlte sich von Murrell bis zuletzt belogen.
- • Sie erfuhr erst eine Woche vorher von seinem Schuldbekenntnis.
- • Murrell wurde im Juni zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Sturgeon bricht Kontakt ab
Die ehemalige schottische First Minister Nicola Sturgeon hat angekündigt, keinen Kontakt zu ihrem Ehemann Peter Murrell zu haben und ihn nicht im Gefängnis zu besuchen. Murrell wurde wegen Veruntreuung von über 400.000 Pfund aus Parteigeldern der SNP zu fünf Jahren Haft verurteilt. Diese Aussagen machte Sturgeon bei einer Podcast-Aufzeichnung beim Edinburgh Festival Fringe.
Lügen bis zum Schluss
Sturgeon betonte, dass Murrell sie bis zum Tag seines Schuldbekenntnisses belogen habe. Sie habe erst eine Woche zuvor von seiner Absicht erfahren, ein Schuldbekenntnis abzulegen, und später entdeckt, dass er monatelang über einen Deal verhandelt hatte. Sie beschrieb ihr Gefühl als "von einem Zug überrollt" und bezeichnete sich selbst als "Idiotin", weil sie sich um sein Wohlbefinden gesorgt habe.
Persönliche Betroffenheit
Sturgeon erklärte, sie habe mit jemandem zusammengelebt, den sie nie wirklich gekannt habe. Sie und ihre Familie müssten diesen Vertrauensbruch erst verarbeiten. Sie habe keine Kenntnis von den Straftaten gehabt und sei nicht angeklagt worden. Sie verteidigte sich gegen Kritik, Murrell als Parteichef behalten zu haben, und wies Vorwürfe von J.K. Rowling zurück, die sie als "Weltklasse-Frauenfeind" bezeichnet hatte.
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