Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit spricht über ihre Verbindung zu Jeffrey Epstein
Wichtige Fakten
- • Mette-Marit hatte von 2011 bis 2014 engen E-Mail-Kontakt zu Jeffrey Epstein.
- • Sie verbrachte 2013 Tage in Epsteins Haus in Florida.
- • Epstein war bereits 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution verurteilt.
- • Ihr Name taucht in US-Ermittlungsakten über 1.000 Mal auf.
- • Ihr Sohn Marius Borg Høiby steht wegen Vergewaltigungsvorwürfen vor Gericht.
Interview und Geständnis
Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat sich erstmals in einem Interview mit dem Sender NRK zu ihrer Verbindung mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geäußert. Sie gab an, von Epstein "manipuliert und getäuscht" worden zu sein und bereue, ihn getroffen zu haben. Die Kronprinzessin betonte, nichts von seiner kriminellen Vergangenheit gewusst zu haben, auch nicht während eines Aufenthalts in seinem Haus in Florida 2013.
Hintergrund und Kontakte
Laut Tagesschau hatten Mette-Marit und Epstein von 2011 bis 2014 engen Kontakt, mit über 1.000 Erwähnungen in US-Ermittlungsakten. Epstein war bereits 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen verurteilt worden. Die Kronprinzessin beschrieb die Beziehung als freundschaftlich und wies Spekulationen über eine andere Natur zurück, brach im Interview jedoch mehrfach in Tränen aus.
Folgen und Druck
Die Enthüllungen haben das norwegische Königshaus unter Druck gesetzt und Zweifel an Mette-Marits Eignung als künftige Königin ausgelöst. Zusätzlich belastet ein Vergewaltigungsprozess gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby die Familie. Mette-Marit, die an einer Lungenerkrankung leidet, äußerte, ihre gesundheitliche Verfassung werde über ihre weitere Rolle entscheiden.
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