Obama kritisiert Trump-Video und Abschiebepraxis
Wichtige Fakten
- • Barack Obama kritisiert ein Video von Trump, das ihn und Michelle als Affen zeigt.
- • Das Video löste Empörung und Rassismusvorwürfe gegen Trump aus.
- • Trump entfernte das Video und gab einen Mitarbeiterfehler an.
- • Obama vergleicht ICE-Einsätze in Minneapolis mit autoritären Regimen.
- • Die ICE-Razzien führten zu Protesten und einer Haushaltssperre im Heimatschutzministerium.
Obamas Reaktion auf Trump-Video
Der frühere US-Präsident Barack Obama hat sich erstmals zu einem Video geäußert, das Amtsinhaber Donald Trump auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte und das Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen darstellte. In einem Interview mit dem Podcaster Brian Tyler Cohen kritisierte Obama fehlenden "Anstand" und "Scham" in der Politik und nannte das Verhalten "zutiefst verstörend". Das Video, das am 5. Februar erschien und kurz darauf entfernt wurde, hatte zu einem Aufschrei und Rassismusvorwürfen geführt; Trump gab an, nur den ersten Teil gesehen und einen Mitarbeiterfehler verantwortlich zu machen.
Kritik an ICE-Einsätzen
Obama äußerte sich auch scharf zu den Abschiebe-Razzien der Trump-Regierung in Minneapolis, bei denen US-Einwanderungsbehörde (ICE) und Grenzschutz Migranten ohne Papiere festnahmen. Er verglich das Vorgehen mit "autoritären Ländern" und lobte den organisierten Widerstand von Bürgern. Die Einsätze, die zu Protesten und der Erschießung zweier US-Bürger führten, wurden laut Trumps Grenzbeauftragtem beendet, doch die landesweiten Massenabschiebungen gehen weiter und haben zu einer Haushaltssperre für das Heimatschutzministerium geführt.
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