Ölpreis fällt: Trump gibt sich im Iran-Konflikt optimistisch
Wichtige Fakten
- • Brent-Öl fällt fast fünf Prozent auf unter 80 Dollar. (19 Wörter)
- • Rubio und Bessent melden Fortschritte bei Gesprächen. (8 Wörter)
- • Iran verhandelt laut eigenen Angaben nur mit Oman. (8 Wörter)
- • USA haben fast alle Präzisionsraketen verbraucht. (8 Wörter)
- • Bedrohung für Öltanker laut Analysten am schlimmsten seit Kriegsbeginn. (10 Wörter)
Ölpreis fällt auf Drei-Wochen-Tief
Die Ölpreise sind am Dienstag auf den niedrigsten Stand seit dem 13. Juli gefallen. Brent-Rohöl verbilligte sich um fast fünf Prozent auf unter 80 Dollar pro Fass, US-Öl (WTI) fiel um mehr als fünf Prozent auf 76 Dollar. Anlass ist die Hoffnung auf eine baldige Wiedereröffnung der Straße von Hormuz, die durch Fortschritte in Gesprächen zwischen den USA, dem Iran und Oman genährt wird.
Trumps Drohungen und diplomatische Bemühungen
US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Interview mit Fox News, die Straße werde „sehr bald“ wieder geöffnet, sonst werde der Iran „sehr hart getroffen“. Finanzminister Scott Bessent und Außenminister Marco Rubio bestätigten Fortschritte in den Verhandlungen, warnten aber, dass noch keine endgültige Einigung erzielt sei. Der Iran betont allerdings, nicht direkt mit den USA zu verhandeln, sondern über den Vermittler Oman.
Auch andere Konflikte belasten den Ölmarkt
Neben der Straße von Hormuz bleibt die Bedrohung für Öltanker im Roten Meer durch die Huthi-Angriffe bestehen. Analysten warnen, dass die Gefahr für die Schifffahrt so groß sei wie nie seit Beginn des Iran-Krieges. Die Unsicherheit spiegelt sich in starken Preisschwankungen wider, die auch die Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen weltweit beeinflussen.
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