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Neue Eskalation im Nahen Osten belastet Börsen und treibt Ölpreis
Iran-Krieg: USA greifen Iran trotz Waffenruhe an.
Wichtige Fakten
- • Iran-Krieg: USA greifen Iran trotz Waffenruhe an.
- • Ölpreis Brent steigt über vier Prozent auf 98,20 Dollar.
- • DAX fällt leicht, besser als befürchtet, bei 25.141 Punkten.
- • Goldman Sachs hebt S&P-500-Jahresziel auf 8.000 Punkte an.
- • Salesforce-Aktie fällt nachbörslich wegen enttäuschendem Ausblick.
Neue Eskalation überschattet Hoffnung auf Frieden
Die erhoffte Friedenslösung im Iran-Krieg ist erneut in weite Ferne gerückt. Wie die Tagesschau berichtet, haben die USA trotz der bestehenden Waffenruhe iranische Ziele angegriffen, woraufhin die Revolutionsgarde einen US-Luftwaffenstützpunkt in der Golfregion beschoss. Commerzbank-Experten titelten „Bomben statt weißer Rauch“ und beschrieben die gedrehte Stimmung. Diese Wende traf die Börsen in Asien hart, wo insbesondere Südkorea, Hongkong und Japan Kursverluste verzeichneten. Analysten wie Thomas Altmann von QC Partners bemerkten, dass die Börsen die Friedensglocke erneut zu früh geläutet hätten.Ölpreis sprunghaft gestiegen, Börsenreaktionen gemischt
Die neuen Angriffe ließen die Ölpreise deutlich steigen: Brent-Rohöl kletterte um mehr als vier Prozent auf 98,20 Dollar je Barrel, US-Öl WTI auf 92,52 Dollar. Der DAX startete mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 25.141 Punkte – weniger als ursprünglich befürchtet. Der Dow Jones hatte am Vortag noch ein Rekordhoch bei 50.644 Punkten erreicht, während der Nasdaq 100 leichte Gewinnmitnahmen erlebte. Die Ölpreise hatten zuvor aufgrund von Friedenshoffnungen nachgegeben, erholten sich nun aber kräftig.Unternehmensmeldungen belasten und beflügeln
Auch Unternehmensnachrichten prägten den Handel. Salesforce, ein SAP-Rivale, enttäuschte den Markt mit seinem Ausblick auf das laufende Quartal, was die Furcht vor der Verdrängung traditioneller Software durch KI („SaaSpocalypse“) verstärkte. Die Aktie fiel nachbörslich über drei Prozent. Gleichzeitig treibt Uber seine Übernahmeambitionen für Delivery Hero voran, da es seinen Stimmrechtsanteil auf 24,99 Prozent erhöhte. Der Bayer-Konzern sieht sich zudem mit einer US-Klage von Latham Quality wegen angeblicher Monopolbildung bei Maissaatgut konfrontiert, was die Kosten für Landwirte treibe. Bayer wies die Vorwürfe zurück.Das könnte Sie auch interessieren
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