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International 08.07.2026, 01:11 Aktualisiert: 08.07.2026, 06:01

Pakistanisches Frachtflugzeug vor Küste Karachis vermisst

Boeing 737- Frachtflugzeug mit fünf Crewmitgliedern vor Pakistan vermisst.

Wichtige Fakten

  • Boeing 737- Frachtflugzeug mit fünf Crewmitgliedern vor Pakistan vermisst.
  • Navigationprobleme gemeldet, dann steiler Abstieg und Kontaktverlust.
  • Maschine von K2 Airways war auf dem Weg von Schardscha nach Karatschi.
  • Koordinierte Suche mit Marine und Luftwaffe im Meer südwestlich Karatschis.
  • Das Flugzeug ist 27 Jahre alt und seit Juni 2024 bei K2 Airways im Dienst.

Frachtflugzeug vor Karachi verschollen: Search-and-Rescue-Einsatz läuft

Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 737 mit fünf Besatzungsmitgliedern an Bord ist am Dienstag vor der pakistanischen Küste nahe der Hafenstadt Karachi verschollen. Die Maschine der privaten Frachtfluggesellschaft K2 Airways war auf dem Weg von Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Karachi, als sie gegen 21:21 Uhr Ortszeit den Kontakt zur Flugsicherung verlor. Zuvor hatte die Crew ein Problem mit dem Navigationssystem gemeldet. Die pakistanische Flughafenbehörde gab an, dass das Flugzeug einige Minuten später abrupt zu sinken begann und der Kontakt abbrach.

Flugdaten zeigen extreme Flugbahn

Laut dem Flugverfolgungsdienst Flightradar24 machte die Boeing 737 zunächst einen rasanten Höhenverlust von rund 5.000 Fuß in weniger als einer Minute, stieg dann steil auf und fiel schließlich aus 36.550 Fuß Tiefe. Die letzte übermittelte Position zeigte eine Sinkrate von 22.400 Fuß pro Minute in nur 1.100 Fuß Höhe über dem Meer – extrem ungewöhnlich. Die pakistanischen Behörden haben eine koordinierte Such- und Rettungsaktion mit Marine und Luftwaffe eingeleitet, um das Wrack und mögliche Überlebende zu lokalisieren.

Die 27 Jahre alte Maschine war bei dem erst 2018 gegründeten Carrier K2 Airways das einzige Flugzeug und seit 2024 in Betrieb. Die Fluggesellschaft erklärte, es mit den Behörden zu kooperieren und um die Sicherheit der Besatzung zu beten. Boeing äußerte sich nicht sofort.

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