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Gesellschaft 27.08.2026, 05:05

Pferdehandel per Facebook: Mehrere Käufer werfen Reiterin Betrug vor

Fünf Frauen berichten, dass Tasha Lee Hopkins ungeeignete Pferde verkaufte.

Wichtige Fakten

  • Fünf Frauen berichten, dass Tasha Lee Hopkins ungeeignete Pferde verkaufte.
  • Ein Pferd hatte Arthritis, ein anderes eine unentdeckte Rückenverletzung.
  • World Horse Welfare fordert strengere Standards für Pferdeverkäufe.
  • Gericht ordnete 11.000 Pfund Schadenersatz an Hopkins an.
  • Facebook entfernte den Gruppeninhalt nach BBC-Bericht.
  • Käuferin fordert digitale Pferdepässe für mehr Transparenz.
  • Walisische Regierung prüft digitale Möglichkeiten für Pferdepässe.

Mis-sold Horses: BBC deckt systematischen Betrug auf

Mehrere Frauen aus Wales berichten, dass die Pferdehändlerin Tasha Lee Hopkins ihnen ungeeignete oder kranke Pferde verkauft hat. Die Tiere wurden über Facebook-Gruppen wie 'CT Sports Horses' angepriesen, oft mit Zusicherungen wie 'sportlich und sicher'. Innerhalb von Wochen stellten sich schwere Mängel heraus, wie unentdeckte Rückenerkrankungen oder chronische Arthritis. Eine betroffene 13-Jährige wurde bei einem Vorfall mit einem unzureichend ausgebildeten Pferd ins Krankenhaus eingeliefert.

Fehlende Transparenz und mangelnde Kontrollen

Die Käuferinnen bemängeln das Fehlen von Branchenstandards. Viele vermuten, dass relevante medizinische Informationen aufgrund der papierbasierten Pferdepässe zurückgehalten werden können. World Horse Welfare spricht von 'vielen Fällen' missbräuchlicher Verkäufe und betont die Notwendigkeit gründlicher Prüfungen. Nach einem Gerichtsentscheid in Großbritannien wurde die Händlerin zu Schadenersatz verurteilt. Facebook zeigte sich kooperativ und entfernte die betroffene Gruppe. Die Waliser Regierung beginnt, über ambitionierte Reformen wie digitale Pferdepässe nachzudenken.

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