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International 25.03.2026, 05:26 Aktualisiert: 25.03.2026, 18:09

Philippinen verhängen Energienotstand: Globale Auswirkungen des Nahostkonflikts

Präsident Marcos erklärt einjährigen nationalen Energienotstand wegen Nahostkonflikt.

Wichtige Fakten

  • Präsident Marcos erklärt einjährigen nationalen Energienotstand wegen Nahostkonflikt.
  • Das Land will Kohlekraftwerke hochfahren und sucht Öl aus Iran/Venezuela mit US-Ausnahmegenehmigung.
  • Etwa 2,4 Millionen Filipinos arbeiten im Nahen Osten; Evakuierungspläne werden vorbereitet.
  • Europäische Offshore-Windprojekte von RWE und TenneT könnten durch blockierte Schifffahrt im Golf verzögert werden.
  • Die Philippinen haben nur noch 45 Tage Treibstoffvorräte und importieren 60% ihres Stroms aus Kohle.

Energienotstand auf den Philippinen

Präsident Ferdinand Marcos hat aufgrund des Nahostkonflikts einen einjährigen nationalen Energienotstand verhängt, da die Gefahr einer kritisch niedrigen Energieversorgung besteht. Die Regierung ermächtigt Behörden, gegen Hortung und Preistreiberei vorzugehen, und plant, Kohlekraftwerke hochzufahren, um die Stromkosten zu senken. Mit nur noch 45 Tagen Treibstoffvorräten sucht das Land Öl aus US-sanktionierten Staaten wie Iran und Venezuela und beantragt dafür Ausnahmegenehmigungen in Washington.

Auswirkungen auf Europa

Der Konflikt bedroht auch europäische Offshore-Windprojekte, da wichtige Komponenten aus Fabriken in den Vereinigten Arabischen Emiraten über die blockierte Straße von Hormuz verschifft werden müssen. Projekte von RWE in Großbritannien und TenneT in Deutschland könnten verzögert werden, was die Energiewendepläne beeinträchtigt. Die Industrie prüft Notfallpläne und fordert verstärkt lokale Produktion.

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