Planetenparade am Abendhimmel: Merkur, Venus und Saturn in Konjunktion
Wichtige Fakten
- • Merkur ist ab 8. Februar kurz nach Sonnenuntergang im Südwesten sichtbar.
- • Venus erscheint ab 15. Februar und ist mit -4,3 mag deutlich heller als Merkur.
- • Saturn nähert sich den beiden Planeten und ist Ende Februar nur eine Handbreit entfernt.
- • Am 27. Februar beträgt der Abstand zwischen Venus und Merkur nur etwa zwei Fingerbreit.
- • Die Venus bleibt als Abendstern bis Oktober 2026 sichtbar, mit Höhepunkt im August.
Himmelsphänomen im Februar
Im Februar 2026 bieten sich am Abendhimmel besondere Beobachtungsmöglichkeiten, da drei helle Planeten – Merkur, Venus und Saturn – in einer Konjunktion erscheinen. Merkur, der innerste Planet, ist ab dem 8. Februar kurz nach Sonnenuntergang tief im Südwesten sichtbar, wobei seine Sichtbarkeit im Laufe des Monats zunimmt, insbesondere um den 19. Februar, wenn er den größten Abstand zur Sonne erreicht. Venus, deutlich heller als Merkur, erscheint ab dem 15. Februar und nähert sich diesem an, während Saturn sich dem Duo bis Ende Februar auf etwa eine Handbreit annähert.
Beobachtungsdetails und Verlauf
Die Planeten bewegen sich schnell am Himmel, wobei Merkur und Venus ihre Positionen täglich leicht ändern. Am 18. Februar gesellte sich die junge Mondsichel zwischen Venus und Merkur, und am 19. Februar war sie über Merkur zu sehen. Bis zum 27. Februar schrumpft der Abstand zwischen Venus und Merkur auf nur zwei Fingerbreit, wobei Merkur dann möglicherweise nur noch mit Fernglas sichtbar ist. Saturn verabschiedet sich Ende Februar, während Venus als Abendstern bis Oktober 2026 zu sehen bleibt, mit ihrer besten Sichtbarkeit im August 2026.
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