Polizeibodycam enthüllt: Acht Minuten bis zur Entdeckung der tödlichen Stichwunde
Wichtige Fakten
- • Polizei benötigte acht Minuten, um Nowaks Stichwunde zu entdecken.
- • Täter Vickrum Digwa belog Beamte und behauptete, angegriffen worden zu sein.
- • Richter sprach von einer überzeugenden, aber falschen Darstellung des Täters.
- • Polizei entschuldigte sich bei Nowaks Familie für das Vorgehen am Tatort.
- • Die Staatsanwaltschaft prüft Digwas Haftstrafe wegen möglicher Milde.
Bodycam-Aufnahmen belasten Polizei
Neu veröffentlichte Polizeibodycam-Aufnahmen im Fall des getöteten Studenten Henry Nowak zeigen, dass Polizeibeamte ach Minuten brauchten, um seine tödliche Stichwunde zu entdecken. Der Vorfall ereignete sich am 4. Dezember 2025 in Southampton. Der Täter Vickrum Digwa hatte die Beamten angelogen und behauptet, selbst Opfer eines rassistischen Angriffs geworden zu sein, sodass sie Nowaks Hilferufe zunächst nicht glaubten.
Reaktionen und Ermittlungen
Der zuständige Richter würdigte, dass die Beamten in einer schwierigen Situation handelten, aber durch Digwas Falschdarstellung getäuscht wurden. Die Polizei von Hampshire entschuldigte sich bei Nowaks Familie für die Behandlung am Tatort. Die unabhängige Polizeibeschwerdestelle (IOPC) ermittelt zu den Vorfällen und wird im September vorläufige Ergebnisse vorlegen. Die Staatsanwaltschaft prüft zudem Digwas Mindesthaftstrafe von 21 Jahren wegen möglicher Milde.
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