Prozess gegen Sohn der norwegischen Kronprinzessin beendet – Urteil steht aus
Wichtige Fakten
- • Marius Borg Høiby ist wegen Vergewaltigung, Gewalt gegen Ex-Freundinnen und Drogendelikten angeklagt.
- • Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft, die Verteidigung plädiert für Freispruch bei Vergewaltigung.
- • Der Prozess dauerte fast sieben Wochen mit vielen Zeugen und fand unter großem Medieninteresse statt.
- • Høiby stammt aus einer früheren Beziehung und ist nicht Teil der norwegischen Thronfolge.
- • Die norwegische Königsfamilie erlebt durch den Prozess und eine Lungenerkrankung der Kronprinzessin eine Krise.
Prozessverlauf und Anklage
In Norwegen ist der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit, nach fast sieben Wochen Verhandlung zu Ende gegangen. Høiby ist unter anderem wegen Vergewaltigung, Gewalt gegen mehrere Ex-Freundinnen und Drogendelikten angeklagt. Die Staatsanwaltschaft fordert sieben Jahre und sieben Monate Haft, während die Verteidigung im Fall der Vergewaltigungsvorwürfe auf Freispruch plädiert, da sie die Beweise als unzureichend ansieht. Høiby hat einige weniger gravierende Anklagepunkte gestanden, für die seine Anwälte etwa eineinhalb Jahre Haft für angemessen halten.
Medieninteresse und familiäre Belastung
Der Prozess fand unter großem internationalen Medieninteresse statt, was laut Høibys Anwalt eine zusätzliche Belastung darstellte. Die Königsfamilie erlebt durch den Fall und eine Lungenerkrankung der Kronprinzessin eine schwierige Zeit. Experten betonen, dass Høiby im Prozess wie jeder andere Angeklagte behandelt wurde, ohne Sonderbehandlung. Das Urteil soll Anfang Juni verkündet werden, wobei die norwegische Monarchie weiterhin unter Druck steht, auch aufgrund früherer Verbindungen der Kronprinzessin zum Epstein-Skandal.
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