Realistische Geburten in Serien: Blut, Schweiß und Plazenta
Wichtige Fakten
- • Serien wie 'Push' und 'The Pitt' zeigen Geburten mit Blut, Schweiß und Tränen.
- • Realistische Darstellungen thematisieren auch Plazenta und Nachgeburt.
- • In 'The Pitt' behandeln Ärzte eine starke Blutung nach der Geburt.
- • Die Geburtenrate in Deutschland ist auf einem 30-Jahres-Tief.
- • Hebammen in Serien kämpfen mit Überlastung und Personalmangel.
Serien wie 'Push', 'The Pitt' und 'Paradise' zeigen Geburten so realistisch wie nie und treffen damit einen Nerv. Statt Hollywood-Blitzgeburten sind auch die schmerzvollen Seiten des Kinderkriegens zu sehen. In 'Push' spritzen Blut, Schweiß, Tränen und sogar Kacke, was eine Hebamme als 'total normal' erklärt. 'The Pitt' zeigt eine Nachgeburt samt Komplikationen: Eine Patientin verblutet fast, bis die Ärzte die Gebärmutter massieren. 'Paradise' porträtiert eine postapokalyptische Welt, in der eine Mutter im Diner ihre Tochter gebärt und kurz darauf bewusstlos wird.
Die Serien klären auf, normalisieren und vermitteln Vielfalt: Die Bandbreite reicht von traumatischen bis zu bestärkenden Erlebnissen. Hebammen sind erschöpft, und es wird gefragt, wo Gewalt im Kreißsaal beginnt. Ungewollt Schwangere und unerfüllte Kinderwünsche werden nicht ausgeklammert.
Während die Geburtenrate in Deutschland so niedrig ist wie seit 30 Jahren nicht, entfacht das Feuilleton eine Debatte über die Ursachen. In der Serie reflektiert Hebamme Anna: 'Jeden Tag, bei jeder Frau, bei jeder Schwangerschaft, bei jeder Geburt' könnten sie etwas bewirken.
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