Reform UK feuert Wohnungssprecher nach kontroversen Äußerungen zu Grenfell
Wichtige Fakten
- • Simon Dudley, Wohnungssprecher von Reform UK, wurde nach Aussagen zum Grenfell-Brand entlassen.
- • Er bezeichnete die Katastrophe als "Tragödie", sagte aber "jeder stirbt am Ende".
- • Die Äußerungen wurden von Angehörigen, Premier Keir Starmer und anderen als ignorant verurteilt.
- • Der Grenfell Tower Inquiry stellte fest, dass das Feuer durch Systemversagen verhinderbar war.
Zusammenfassung der Ereignisse
Simon Dudley, der Wohnungssprecher der britischen Partei Reform UK, wurde nach kontroversen Kommentaren zum Grenfell Tower-Brand von 2017 entlassen. In einem Interview mit Inside Housing bezeichnete er die Katastrophe zwar als "Tragödie", fügte aber hinzu, dass "jeder am Ende stirbt" und kritisierte die danach eingeführten Sicherheitsvorschriften als "nicht funktionierend". Diese Aussagen lösten breite Empörung aus, insbesondere bei Angehörigen der Opfer, die sie als ignorant und gefühllos verurteilten.
Reaktionen und Konsequenzen
Premierminister Keir Starmer forderte Reform-Führer Nigel Farage auf, Dudley zu entlassen, was dieser auf einer Pressekonferenz bestätigte. Farage distanzierte sich von den "tief schockierenden" Kommentaren und erklärte, Dudley sei nicht mehr Sprecher der Partei. Der Grenfell Tower Inquiry hatte zuvor festgestellt, dass das Feuer durch jahrzehntelange Systemfehler in der Bauaufsicht und Versäumnisse von Behörden verhinderbar war, was die Kritik an Dudleys Äußerungen verstärkte.
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