Rettungsaktion auf abgebrochener Eisscholle in Ontario
Wichtige Fakten
- • 23 Angler auf abgebrochener Eisscholle in Georgian Bay gestrandet.
- • Ungewöhnlich warmes Wetter und starke Winde verursachten den Abbruch.
- • Rettung erfolgte durch zwei Helikopter und einen Rettungshubschrauber.
- • Einige Angler machten Abschiedsanrufe an Familienangehörige.
- • Polizei warnt: 'Kein Eis ist sicheres Eis'.
Rettungsaktion auf abgebrochener Eisscholle
In Ontario, Kanada, wurden am Sonntag 23 Angler von einer abgebrochenen Eisscholle auf dem Lake Huron gerettet. Ungewöhnlich warmes Wetter und starke Winde hatten die Scholle von den Ufern der Georgian Bay gelöst, was die Gruppe in eine lebensbedrohliche Situation brachte. Die Angler bemerkten die langsame Bewegung der Scholle über elektronische Geräte, konnten aber nicht entkommen, als sich Risse zu Spalten öffneten.
Dramatische Szenen und Helikopterrettung
Einige der Gestrandeten versuchten, zum Ufer zu laufen, doch das Eis brach unter ihnen weg und isolierte sie auf kleineren Stücken. In der Verzweiflung machten mehrere Angler Abschiedsanrufe an ihre Familien. Trotz starker Winde setzte die Polizei zwei Helikopter und einen Rettungshubschrauber ein, um alle Personen in einer zweistündigen Operation sicher an Land zu bringen.
Warnungen der Behörden
Die Polizei warnt nach dem Vorfall eindringlich davor, Eisflächen zu betreten, insbesondere bei warmem Wetter, das die Stabilität unvorhersehbar beeinflussen kann. Ein Beamter betonte, dass 'kein Eis sicheres Eis' sei, und riet, von Gewässerrändern fernzubleiben.
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