Russische Angriffe fordern zivile Opfer bei Charkiw, Nato warnt vor Putins Strategie
Wichtige Fakten
- • Bei einem Drohnenangriff bei Charkiw starben vier Menschen, darunter drei Kleinkinder und ihr Vater.
- • Russische Angriffe beschädigten Stromnetze in Saporischschja und Bahninfrastruktur in Dnipropetrovsk und Sumy.
- • Nato-Generalsekretär Mark Rutte warnt: Putin versucht, die Ukrainer zu brechen, aber sie geben nicht auf.
- • Ukrainische Luftwaffe meldete 129 russische Drohnen über Nacht, von denen 112 abgeschossen wurden.
- • Nato startet Mission 'Arctic Sentry' als Reaktion auf russische und chinesische Aktivitäten in der Arktis.
Zivile Opfer und Infrastrukturschäden bei Charkiw
Bei einem nächtlichen Drohnenangriff nahe Charkiw sind nach Behördenangaben vier Menschen getötet worden, darunter drei kleine Kinder und ihr 34-jähriger Vater. Die schwangere Mutter und ein 73-Jähriger wurden verletzt. Dieser Angriff ist Teil einer Serie, die bereits am Montag eine 41-jährige Frau und einen 10-jährigen Jungen in der Region tötete, und in Slovjansk im Donbass drei Menschen, darunter ein 11-jähriges Mädchen, bei Bombenangriffen ums Leben kamen.
Energie- und Transportinfrastruktur im Fokus
Die russischen Angriffe zielen vermehrt auf kritische Infrastruktur, was in der Region Charkiw zu einem Energienotstand geführt hat. In Saporischschja wurden Teile des Stromnetzes beschädigt, sodass 11.000 Haushalte ohne Strom waren. Zudem attackierten russische Streitkräfte Bahninfrastruktur in der Region Dnipropetrovsk und ein Bahn-Depot in Sumy, wobei Lokomotiven, Waggons und Anlagen beschädigt wurden. Diese Angriffe verschärfen die humanitäre Lage, da Millionen Ukrainer im Winter stundenlang ohne Heizung und Strom ausharren müssen.
Diplomatische Entwicklungen und Nato-Reaktionen
Nato-Generalsekretär Mark Rutte warnt, dass Russlands Präsident Putin versucht, die Menschen in der Ukraine zu brechen, betont aber, dass die Ukrainer wiederholt gezeigt haben, dass sie nicht aufgeben werden. Rutte, der letzte Woche die Ukraine besuchte, betonte die Bedeutung der alliierten Unterstützung durch die Nato, da die Ukraine diesen Kampf allein nicht aufrechterhalten könne. Gleichzeitig startet die Nato die Mission 'Arctic Sentry', um ihre Präsenz in der Arktis zu stärken, als Reaktion auf erhöhte russische und chinesische Aktivitäten in der Region.
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