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International 05.08.2026, 02:18 Aktualisiert: 05.08.2026, 10:01

Tödliche russische Angriffe auf Kiew: Mehr als 17 Tote, neue Angriffe auf Logistikzentren

Mindestens 17 Tote, über 40 Verletzte bei russischem Angriff auf Kiew.

Wichtige Fakten

  • Mindestens 17 Tote, über 40 Verletzte bei russischem Angriff auf Kiew.
  • Keine ballistische Rakete abgefangen; 24 Raketen abgefeuert.
  • 115 Drohnen abgefeuert, 98 abgeschossen.
  • Selenskyj: Abwehrraketen hättten Leben retten können.
  • EU stellt 1,4 Milliarden Euro aus russischen Vermögenswerten bereit.

Schwere Angriffe auf Kiew: Erneute Todesopfer

Bei einer erneuten russischen Angriffswelle auf Kiew und Umgebung sind mindestens 17 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Laut ukrainischem Katastrophenschutz wurden auch Logistikzentren, Wohnhäuser und Bahnanlagen in den umliegenden Gebieten Browary, Fastiw und Butscha angegriffen. Eine Rakete traf ein Logistikzentrum nahe einer Bahnstation in Browary, was zu mehreren Toten führte.

Luftabwehr überfordert: Keine Raketen abgefangen

Die ukrainische Luftwaffe meldete, dass keine der ballistischen Raketen abgefangen werden konnte, während 98 von 115 Drohnen zerstört wurden. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, dass ballistische Abfangraketen die Todesopfer hätten verhindern können. Er appellierte erneut an die Verbündeten, Patriot-Lieferungen zu beschleunigen und zusätzliche Sanktionen gegen Russland zu verhängen.

Zerstörung und Brände: Lage in Kiew

In der Hauptstadt wurden mindestens sieben Bezirke beschädigt, mehrere große Brände wurden gelöscht. Bürgermeister Vitali Klitschko warnte vor Personen unter den Trümmern. Auch ein Ammoniakleck musste beseitigt werden. Die russische Armee behauptete, militärische Logistikziele getroffen zu haben.

EU-Unterstützung und militärische Lage

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verurteilte die Angriffe und kündigte an, 1,4 Milliarden Euro aus immobilisierten russischen Vermögenswerten für die Ukraine bereitzustellen. Die Angriffe auf Wildberries-Logistikzentren durch die Ukraine werfen zudem ein Licht auf eine neue Dimension der Kriegsführung.

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