Sadiq Khan Freigesprochen: Auto-Steuerbetrug war eine Falle
Wichtige Fakten
- • Urteil gegen Sadiq Khan wegen nicht versteuertem Auto aufgehoben
- • Fahrzeug gehörte nicht ihm, sondern war Teil eines Betrugs
- • DVLA zog Klage vor Gericht in Hereford formell zurück
- • Khan wurde zuvor zu Geldstrafe und Kosten verurteilt
Hintergrund des Falles
Ein Gericht in Hereford hat am Donnerstag die Verurteilung des Londoner Bürgermeisters Sadiq Khan wegen eines nicht besteuerten Fahrzeugs aufgehoben. Die Anklage bezog sich auf einen 24 Jahre alten Nissan Micra, der Khan zugeschrieben wurde, jedoch weder ihm noch Transport for London gehörte. Die zuständige Behörde DVLA beantragte die Rücknahme des Verfahrens, nachdem sich herausstellte, dass Khan Opfer eines Betrugs geworden war.
Betrug erkannt
Ein Sprecher Khans erklärte, es sei nicht das erste Mal, dass der Bürgermeister Ziel eines Betrugs mit falschen Fahrzeugregistrierungen sei. Die Briefe wegen der nicht bezahlten Kfz-Steuer waren an ein Restaurant geschickt worden, nicht an Khans Adresse. Der Bürgermeister war in Abwesenheit zu einer Geldstrafe und Kosten verurteilt worden. Das Gericht hat den Fall nun offiziell fallengelassen.
Reaktionen
Der Vorfall hatte für Aufsehen gesorgt, da Khan eine umstrittene Umweltzone in London ausgebaut hat. Einige Gegner hatten zuvor angekündigt, Fahrzeuge auf seinen Namen zuzulassen, um ihm Probleme zu bereiten. Die DVLA will die falsche Registrierung untersuchen. Khan selbst sieht sich als Opfer einer Straftat und fordert Konsequenzen.
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