Sara Duterte erneut vom philippinischen Repräsentantenhaus angeklagt
Wichtige Fakten
- • 255 von 290 Abgeordneten stimmten für die Anklage.
- • Anklagepunkte: Amtsmissbrauch und Morddrohungen gegen Präsident Marcos.
- • Bei Verurteilung droht Duterte das Verbot, öffentliche Ämter zu bekleiden.
- • Erste Anklage 2025 wurde vom Obersten Gerichtshof blockiert.
Neue Anklage gegen die Vizepräsidentin
Das philippinische Repräsentantenhaus hat Vizepräsidentin Sara Duterte erneut des Amtsmissbrauchs angeklagt. Am Montag stimmten 255 der 290 anwesenden Abgeordneten für das Impeachment. Die Tochter des ehemaligen Präsidenten Rodrigo Duterte soll öffentliche Gelder veruntreut und den amtierenden Präsidenten Ferdinand Marcos Jr., dessen Frau und dessen Cousin bedroht haben. Damit wird der Weg für ein Verfahren im Senat frei.
Hintergrund des politischen Zerwürfnisses
Duterte beschrieb die Vorwürfe als politisch motiviert. Bereits 2025 war sie aus denselben Gründen angeklagt worden, jedoch blockierte der Oberste Gerichtshof das Verfahren aus formalen Gründen. Die derzeitige Anklage folgt auf eine monatelange Untersuchung durch einen Ausschuss des Repräsentantenhauses. Die Vizepräsidentin hatte sich geweigert, an den Anhörungen teilzunehmen.
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