Schnelle Besetzung: Anwohner vergleichen Bau mit "militärischer Operation"
Wichtige Fakten
- • Bau begann innerhalb von Stunden nach Schließung des Gemeinderats am Feiertagswochenende.
- • Vier Hektar Land wurden betoniert und mit Wohnwagen bestückt.
- • Anwohner fühlen sich eingeschüchtert und vergleichen Bau mit Militäreinsatz.
- • Politiker kritisieren Ausnutzung von Vollzugslücken außerhalb der Öffnungszeiten.
- • Council prüft Durchsetzungsmaßnahmen gegen mutmaßliche illegale Entwicklung.
Schnelle Besetzung in Essex
Anwohner nahe eines mutmaßlichen illegalen Traveller-Lagers in Willows Green, Essex, haben den schnellen Bau als "militärische Operation" beschrieben. Die Arbeiten begannen innerhalb von Stunden, nachdem der örtliche Gemeinderat am Freitag vor dem Feiertagswochenende geschlossen hatte. Seitdem wurde das vier Hektar große Feld größtenteils betoniert und mit Wohnwagen bestückt.
Reaktionen der Behörden
Der Uttlesford District Council erklärte, man sei sich einer "mutmaßlichen nicht genehmigten Entwicklung" bewusst und arbeite daran, Beweise zu sammeln. Der frühere Innenminister und Abgeordnete Sir James Cleverly warf den Travellern vor, "das System auszutricksen" und eine Vollzugslücke außerhalb der normalen Öffnungszeiten auszunutzen.
Stimmung unter Anwohnern
Ein Anwohner beschrieb, wie Lastwagen Baumaterial unter dem Schutz der Dunkelheit anlieferten. "Es fühlte sich an wie ein militärischer Einsatz. Das Ausmaß und die Größe sind atemberaubend", sagte er. Andere berichteten von Angst und Einschüchterung, einige schliefen kaum vor Stress. Eine Anwohnerin sagte, die Siedlung habe das Dorf "völlig ruiniert" – ohne Rücksicht auf Wildtiere, Ökologie oder Entwässerung.
Hintergrund
Laut einer Sitzungsvorlage vom Dezember besteht im Bezirk Uttlesford ein Bedarf an 35 Traveller-Stellplätzen. Die Aktivistin Sherrie Smith, die die Gemeinde der Traveller vertritt, sagte, Planungsprozesse diskriminierten oft und eine rückwirkende Genehmigung sei besser. Sie habe mit den Verantwortlichen gesprochen; diese hätten sich entschuldigt und betont, eine bessere Zukunft für ihre Kinder schaffen zu wollen.
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