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Gesellschaft 23.08.2026, 16:00 Aktualisiert: 23.08.2026, 18:02

Schottin erobert alle 1.072 Gipfel Großbritanniens

Laura Baillie (38) aus Glasgow besteht 1.072 Gipfel-Aufgabe.

Wichtige Fakten

  • Laura Baillie (38) aus Glasgow besteht 1.072 Gipfel-Aufgabe.
  • Die Gruppe der Bezwinger ist nur etwa 100 Personen stark.
  • Sie wählte Carn na h-Easgainn: Aufstieg in drei Stunden, mühelos.
  • Ihre 89-jährige Großmutter feierte am Gipfel unter Teilnahme.
  • Dazu zählen 282 Munros, 222 Corbetts, viele Zusatzpunkte.

Erfolg bei den Bergsport-Herausforderungen

Die Schottin Laura Baillie hat mit 38 Jahren die Ultimate-Herausforderung der britischen Bergwelt gemeistert: Sie bestieg alle 1.072 Gipfel, die die Scottish Mountaineering Club für die "Full House"-Auszeichnung vorsieht. Trotz Dauerstrecken, häufigen Wochenendreisen und wechselhaftem Wetter gelang ihr dies als eine der bisher rund 100 Personen, die dieses Ziel erreicht haben. Die Freude war riesig, als sie am 12. Juni den Gipfel des Grasewegs Carn na h-Easgainn in den Highlands erreichte und dabei von Verwandten und Freunden begleitet wurde.

Hintergründe und Herausforderungen

Laura, die aus Glasgow kommt und als Property Managerin arbeitet, absolvierte nicht nur alle bekannten Munros, sondern auch Munro Tops, Corbetts, Grahams, Donalds und Furths außerhalb Schottlands. Besonders die Corbetts im Houck-Gneis erwiesen sich laut ihr als knifflig, weil sie oft über weglose Terrain, hüfthohen Farn und unbequeme Route führen. Dass diese Erfolge nicht ohne Planung möglich waren, zeigt auch ihre Erinnerung an die Kontaktaufnahme zu Grundstückseigentümern: ''Ihren Landriesen und Energie-Company...'', wäre sorgsam vermiegelt — doch anders als bei üblichen Wandertouren musste Laura mit Grundbesitzern Rücksprache halten. Letztendlich wurde selbst die Teilnahme ihrer 89-jährigen Großmutter möglich, die für den Schlussabstieg das Auto ihrer Tochter nutzen durfte.

Bedeutung für Bergfreunde und Bergen

Nicht nur Kraft und Know-how waren entscheidend: Laura schätzte stets Zeit und Sicherheit. Sie übernachtete wild, plante eigene Routen, hielt Familien & Freunde mit Route und ETA auf dem Laufenden, um nichts zu riskieren. Höhepunkt ist nicht nur ihr persönlicher Triumph, sondern auch das Beispiel Dog Betty, das als erster Hund (2024) die gesamte Serie absolvierte. Die Scottish Mountaineering Club, sicherstellen der Offiziersstärke, verleiht damit Tradition und belohnt nicht nur rasante Spitzenzeiten, sondern den Herzschlag für Berge, der auch Hündinnen oder 38-Jährige einschließt – unabhängig vom jeweiligen Geschlecht als eine besondere Inspirationsquelle.

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