Schottischer Pflegearbeiter spricht über Peniskrebs-Operation
Wichtige Fakten
- • Jährlich 80–90 Fälle in Schottland, 700 in Großbritannien.
- • Tumor und 30% des Penis in 7-stündiger OP entfernt.
- • Lymphknoten in der Leiste wurden ebenfalls entfernt.
- • Nach Radiotherapie im Februar für krebsfrei erklärt.
- • Hohes Rückfallrisiko innerhalb von zwei Jahren.
Diagnose und Behandlung
Der 49-jährige Ingenieur Alastair Munro aus Inverness entdeckte einen Knoten an seinem Penis, der unangenehm war und blutete. Nach sechs Wochen des Abwartens diagnostizierte der Hausarzt Krebs, bestätigt durch einen Urologen. Eine CT-Untersuchung zeigte, dass der Krebs streute. Die Operation dauerte sieben Stunden, bei der der Tumor und 30% des Penis entfernt sowie Lymphknoten in der Leiste entfernt wurden. Eine Hauttransplantation vom Oberschenkel rekonstruierte den Penis. Sechs Wochen später folgte eine weitere dreieinhalbstündige Operation, um restliche Tumore zu beseitigen. Danach erhielt er einen Monat Strahlentherapie und wurde im Februar für krebsfrei erklärt.
Folgen und Bewusstsein
Alastair leidet an Lymphödemen als Komplikation und kann derzeit nicht normal urinieren oder Geschlechtsverkehr haben. Rekonstruktive Chirurgie ist in etwa einem Jahr geplant. Die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls innerhalb von zwei Jahren ist hoch. Alastair betont, wie wichtig es sei, den Arzt aufzusuchen, selbst bei kleinen Veränderungen wie einem „Pickel“ oder Blut. Sein Fall wird in der BBC-Dokumentation „Surgeons: At The Edge of Life“ gezeigt, um Männer zu ermutigen, bei Symptomen frühzeitig zu handeln. Der Chirurg CJ Shukla weist auf die hohe Inzidenz in Schottland hin, möglicherweise aufgrund von Rauchen, Übergewicht, mangelnder Hygiene und HPV-Infektionen.
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