Schweres Erdbeben in Japan: Mindestens ein Toter und viele Vermisste in eingestürztem Einkaufszentrum
Wichtige Fakten
- • Stärke 6.8 laut USGS, Shindo 7.
- • Ein Toter durch Hauseinsturz in Kumamoto.
- • Aeon Mall: Explosion nach Gasleck, viele Tote befürchtet.
- • Rund 48.000 Haushalte ohne Strom.
- • Atomkraftwerke melden keine Auffälligkeiten.
Mindestens ein Todesopfer und viele Vermisste
Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 (USGS) hat am 28. Juli 2026 die japanische Insel Kyushu erschüttert. Die japanische Wetterbehörde maß die höchste Stufe 7 auf der Shindo-Skala. Mindestens ein Mensch kam ums Leben, als ein Haus in der Präfektur Kumamoto einstürzte, berichtet Kyodo News. Rund 100 Menschen wurden nach Angaben des Senders NHK verletzt.
Dramatische Lage in der Aeon Mall
Besonders betroffen ist die Aeon Mall in Kashima, wo es nach dem Beben zu einer Explosion kam. Laut einem Regierungsbeamten wurde ein Gasleck gemeldet. Die Zahl der Todesopfer könnte laut Sendern wie TBS und TV Asahi beträchtlich sein. Rettungskräfte suchen weiter nach Überlebenden, zehn Menschen gelten noch als vermisst.
In der Präfektur Kumamoto fiel bei rund 48.000 Haushalten der Strom aus, ein Güterzug entgleiste, und die Startbahn des Flughafens Aso blieb gesperrt. Die Atomanlagen in der Region blieben unbeschädigt.
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