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Gesellschaft 07.08.2026, 14:20 Aktualisiert: 07.08.2026, 18:03

Sechs Jahre altes Rätsel gelöst: Leiche eines verschwundenen Mannes in Betonfass auf Bauernhof gefunden

Richard Dyson verschwand 2019; seine Leiche wurde 2025 in einem Betonfass gefunden.

Wichtige Fakten

  • Richard Dyson verschwand 2019; seine Leiche wurde 2025 in einem Betonfass gefunden.
  • Christopher Wright wurde zu 35 Jahren Haft verurteilt; Karl Schwalbe zu drei Jahren.
  • Ein Tagebucheintrag eines Bauern führte die Ermittler zum Tatort.
  • Polizei fand auf Wrights Anwesen ein Waffenarsenal mit Dutzenden Schusswaffen.
  • Bei der Obduktion wurden Schussverletzungen und Zerstückelung festgestellt.

Der Fall Dyson

Richard Dyson verschwand im November 2019 spurlos von einem Bauernhof in Barnsley. Seine Tochter Bethany, die regelmäßigen Kontakt zu ihm pflegte, meldete ihn acht Tage später als vermisst. Der 55-Jährige hatte zuvor auf dem Anwesen von Christopher Wright geholfen. Trotz intensiver Suche, die über 286 Stunden auf dem Grundstück umfasste, blieb er unauffindbar. Das Handy von Dyson signalisierte jedoch, dass er den Hof nie verlassen hatte.

Die entscheidende Entdeckung

Erst im Juli 2025 führte ein Telefonat zwischen Wright und dem Bauern Ian Ollerenshaw zu einem Durchbruch. Ollerenshaw erinnerte sich an den Anruf und zeigte den Ermittlern einen Tagebucheintrag über die Abgabe eines alten Viehanhängers. In dem Anhänger, der seit Jahren abgeschlossen in einem Feld stand, entdeckten die Behörden schließlich ein mit Beton gefülltes Fass, aus dem menschliche Knochen ragten. Neben den Überresten lag ein Personalausweis von Wright.

Waffenarsenal und Verurteilung

Bei den weiteren Ermittlungen fanden die Beamten auf Wrights Anwesen Waffen im Wert einer kleinen Armee, darunter Schusswaffen, Äxte und Armbrüste. Die Obduktion ergab, dass Dyson durch eine Schrotflinte getötet und sein Leichnam zerstückelt worden war. Aufgrund von Überwachungsvideos und verdeckten Audioaufnahmen wurden Wright wegen Mordes zu 35 Jahren und sein Komplize Schwalbe wegen Strafvereitelung zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Ermittler zeigten sich erleichtert, der Familie Gewissheit verschaffen zu können.

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