Siemens Energy: Gewinn verdreifacht dank KI-Boom und Rekordaufträgen
Wichtige Fakten
- • Gewinn im ersten Quartal 2025/26: 746 Mio. Euro (fast dreimal Vorjahr)
- • Auftragsbestand erreicht Rekord von 146 Milliarden Euro
- • Aktie stieg innerhalb eines Jahres um fast 180 Prozent
- • Starkes Wachstum im Gasturbinen- und Netztechnikgeschäft
- • Windsparte Gamesa bleibt mit Verlust von 221 Mio. Euro Sorgenkind
Gewinnsprung und Rekordaufträge
Siemens Energy hat im ersten Geschäftsquartal 2025/26 (Oktober bis Dezember) einen Gewinn von 746 Millionen Euro erzielt, was fast einer Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Der Konzern profitiert dabei maßgeblich von der hohen Nachfrage nach Gasturbinen und Netztechnik sowie dem Boom von Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz (KI). Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis um 12,8 Prozent auf knapp 9,7 Milliarden Euro.
Rekordauftragsbuch und Investitionen
Der Auftragseingang erreichte mit 17,6 Milliarden Euro einen Rekord, angetrieben durch das Gasturbinengeschäft, das um mehr als 80 Prozent zulegte. Siemens Energy sitzt nun auf einem Rekordauftragsbestand von 146 Milliarden Euro, wobei Kunden bereits Kapazitäten für 2029 und 2030 reservieren. Um die Nachfrage zu bedienen, investiert das Unternehmen stark in den Kapazitätsausbau, darunter eine Milliarde Dollar in den USA, wobei der Fokus auf Europa liegt.
Entwicklung der Windsparte und Aktienkurs
Die Windsparte Gamesa bleibt mit einem Verlust von 221 Millionen Euro das Sorgenkind des Konzerns, auch wenn sich dieser im Vergleich zur Vergangenheit halbiert hat. Der Auftragseingang im Windgeschäft sank um ein Drittel auf knapp 1,6 Milliarden Euro. Die Aktie von Siemens Energy erreichte unterdessen ein neues Allzeithoch von über 160 Euro und ist innerhalb eines Jahres um fast 180 Prozent gestiegen, während der DAX leicht im Minus notierte.
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