So stark stiegen die Preise für Eier, Milch und Brot
Wichtige Fakten
- • Ein Sixpack Eier stieg im Schnitt von £1,00 auf £1,80.
- • Vier Pints Milch kosten heute £1,65, 2022 waren es £1,29.
- • Ein Laib Brot kostet 74p, 2022 waren es 65p.
- • Geflügelpest und Ukrainekrieg trieben die Kosten.
- • Die Handelsaufsicht fand keine überhöhten Supermarktgewinne.
Preisschock an der Kasse
Viele Verbraucher merken an der Supermarktkasse, dass Grundnahrungsmittel teurer geworden sind. Laut einer Analyse der Marktforscher Assosia für die BBC ist der Durchschnittspreis eines Sixpacks Eier (sechs Stück) von etwa einem Pfund im Jahr 2022 auf 1,80 £ gestiegen. Für vier Pints (gut zwei Liter) Milch zahlt man nun 1,65 £ statt 1,29 £, und ein Brotlaib weißer Toastbrot kostet 74 Pence im Vergleich zu 65 Pence vor zwei Jahren.
Ursachen: Tierkrankheiten und Kriege
Hinter dem Preisanstieg stehen mehrere Faktoren. Die schlimmste Vogelgrippewelle in Großbritannien zwischen 2021 und 2023 führte zur Keulung von Millionen Hennen, was das Angebot reduzierte und die Eipreise nach oben trieb. Energieintensive Milch- und Getreideproduktion litt unter den steigenden Energiepreisen infolge des Ukrainekriegs. Billiggetreide aus der Schwarzmeerregion verteuerte sich. Auch die moderate Inflation bei Brot erklärt sich aus gestiegenen Weizenpreisen und höheren Betriebskosten.
Wer verdient in der Supermarktkette?
Trotz gestiegener Abverkaufspreise können Supermärkte die Kosten auf die Erzeuger abwälzen. Hersteller müssen Preisspitzen bei Energie und Rohstoffen oft selbst tragen. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA fand keine Belege für künstliche Preisübertreibungen. Die Gewinn-margen der großen Einzelhändler sind seit 20 Jahren stabil – niedrig bis mittel einstellig. Experten sagen, die Branche sei extrem wettbewerbsintensiv; Basics würden manchmal unter Preis verkauft, um Kunden in die Läden zu locken.
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