Spanien besiegt Frankreich im WM-Halbfinale – Messi glänzt für Argentinien
Wichtige Fakten
- • Spanien gewann gegen Frankreich 2:0 im ersten WM-Halbfinale.
- • Messi erzielte bei der WM acht Tore und drei Assists.
- • Fifa verlängerte die Halbzeitpause für eine 11-Minuten-Show.
- • Baloguns Rotsperre wurde nach US-Lobbyarbeit ausgesetzt.
Spanien erreicht erstes WM-Finale seit 16 Jahren
Die spanische Nationalmannschaft hat das erste Halbfinale der Fußball-WM 2026 mit einem 2:0-Sieg gegen Frankreich für sich entschieden. Vor 70.176 Zuschauern in Arlington, USA, trafen Mikel Oyarzabal per Foulelfmeter (22. Minute) und Pedro Porro (58. Minute). Spanien, das im Turnier erst ein Gegentor kassierte, steht erstmals seit 2010 wieder im Endspiel. Der Finalgegner wird am Mittwoch im Halbfinale zwischen Argentinien und England in Atlanta ermittelt.
Messi beeindruckt mit Leistung und Wandlungsfähigkeit
Lionel Messi, der mit Argentinien um den Einzug ins Finale kämpft, glänzt mit acht Toren und drei Vorlagen. Der 39-Jährige läuft pro Spiel nur noch 8,2 Kilometer und sprintet weniger, dominiert aber durch seine Spielintelligenz. Laut BBC-Daten hat Messi seit 1986 in einem WM-Turnier die meisten Torbeteiligungen (54) erzielt. Seine Entwicklung vom Flügelspieler zum zurückhängenden Spielmacher wird als Schlüssel für Argentiniens Erfolg betrachtet.
WM-Finale mit spektakulärer Halbzeitshow
Die Halbzeitpause des WM-Endspiels soll auf mindestens 20 Minuten verlängert werden, um eine 11-minütige Super-Bowl-artige Show mit Madonna, Shakira und BTS zu ermöglichen. Kritik übte die IFAB, da die Spielregeln maximal 15 Minuten Pause vorsehen. Bereits beim Club-WM-Finale 2025 dauerte die Halbzeitpause 24 Minuten. Das Finale steigt am Sonntag im New York New Jersey Stadium.
Fifa-Entscheid zu Baloguns Roter Karte sorgt für Kontroversen
Die von US-Präsident Donald Trump unterstützte Lobbyarbeit für eine Suspendierung der Roten Karte von US-Stürmer Folarin Balogun wurde scharf kritisiert. Obwohl ihm eigentlich eine Sperre drohte, hob die Fifa-Disziplinarkommission diese auf. Die UEFA bezeichnete die Entscheidung als „beispiellos, unverständlich und ungerechtfertigt“. Balogun selbst räumte ein, die Kontroverse habe sein Team verunsichert.
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