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International 21.03.2026, 04:59 Aktualisiert: 21.03.2026, 08:01

Iran-Krieg: USA erwägen Truppenabzug, schicken aber zusätzliche Marines

US-Präsident Trump kündigt ein 'Herunterfahren' des Iran-Krieges an, während 2.500 Marines in den Persischen Golf verlegt werden.

Wichtige Fakten

  • US-Präsident Trump kündigt ein 'Herunterfahren' des Iran-Krieges an, während 2.500 Marines in den Persischen Golf verlegt werden.
  • Die USA lockern Sanktionen gegen iranisches Öl, um 140 Millionen Barrel auf den Markt zu bringen und die Preise zu stabilisieren.
  • Großbritannien erlaubt den USA, britische Basen für Angriffe auf Ziele im Iran zur Sicherung der Straße von Hormuz zu nutzen.
  • Trump kritisiert NATO-Verbündete als 'Feiglinge' und fordert mehr militärische Unterstützung, insbesondere von Australien, Japan und Südkorea.
  • Iran reagiert mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Golfstaaten, darunter Kuwait und Katar, was die Energiepreise weiter in die Höhe treibt.

Eskalation und diplomatische Reaktionen

Die USA haben unter Präsident Donald Trump vorübergehend Sanktionen gegen iranisches Öl gelockert, um etwa 140 Millionen Barrel auf den globalen Markt zu bringen und die durch den Konflikt im Nahen Osten gestiegenen Ölpreise zu dämpfen. Gleichzeitig kritisierte Trump NATO-Verbündete, darunter Australien, Japan und Südkorea, als 'Feiglinge', weil sie keine Kriegsschiffe zur Unterstützung im Persischen Golf entsandt haben, obwohl Australien betonte, bereits Unterstützung wie die Entsendung von Aufklärungsflugzeugen geleistet zu haben. Großbritannien hat nun den USA erlaubt, britische Basen wie RAF Fairford und Diego Garcia für Angriffe auf iranische Ziele zu nutzen, um die Sicherheit der Straße von Hormuz zu gewährleisten, was Iran als 'Teilnahme an Aggression' verurteilt.

Militärische Entwicklungen und widersprüchliche Signale

US-Präsident Trump hat ein 'Herunterfahren' des Iran-Krieges angekündigt und behauptet, die USA hätten militärisch gesiegt, indem sie die iranische Marine und Luftwaffe ausgeschaltet hätten. Gleichzeitig berichten Medien über die Verlegung von drei amphibischen Angriffsschiffen und etwa 2.500 Marines in den Persischen Golf, was auf eine mögliche Eskalation hindeutet. Die USA erwägen auch die Besetzung oder Blockade der strategisch wichtigen Kharg-Insel, um Druck auf Iran auszuüben, die Straße von Hormuz wieder zu öffnen. Parallel dazu setzt Israel seine Angriffe auf Ziele im Iran und im Libanon fort, während Iran Drohnen- und Raketenangriffe auf Länder wie Saudi-Arabien, Kuwait und Katar startet, was zu erheblichen Schäden an Energieinfrastruktur führt.

Internationale Bemühungen und regionale Auswirkungen

Mehrere Länder, darunter Deutschland, Frankreich, Japan und Kanada, unterzeichneten eine gemeinsame Erklärung, in der sie ihre Bereitschaft bekundeten, zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz beizutragen und Iran zur Beendigung der Blockade aufzurufen. Der Iran-Krieg stellt jedoch das gesamte Modell der Golfstaaten in Frage, da ihre Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaften mit den USA unter Druck geraten. Experten wie David Jalilvand betonen, dass Iran versucht, seine Abschreckungsfähigkeit wiederherzustellen, indem es die Region und die Weltwirtschaft in Geiselhaft nimmt, während die Golfstaaten vor einer großen strategischen Frage stehen, wie sie ihre Sicherheit in Zukunft gewährleisten können.

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