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Wirtschaft 07.07.2026, 07:54

Start-up-Rekord in Deutschland: KI treibt Gründungswelle auf Höchststand

Im ersten Halbjahr 2026 gab es über 3.000 Neugründungen, ein Rekord.

Wichtige Fakten

  • Im ersten Halbjahr 2026 gab es über 3.000 Neugründungen, ein Rekord.
  • Jeder dritte Neugründung hat einen KI-Bezug.
  • Münchner Kernfusions-Start-up Proxima Fusion erreicht Milliardenbewertung.
  • Berlin bleibt mit 429 Gründungen Platz eins, Hamburg wächst stark.
  • Deutschland zählt nun 36 Unicorns, sechs neue im Jahr 2026.

Rekordzahl an Neugründungen

In Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2026 so viele Start-ups gegründet wie nie zuvor: 3.053 neue Firmen, 52 Prozent mehr als im zweiten Halbjahr 2025. Der Software-Sektor bleibt mit 844 Gründungen die stärkste Branche, gefolgt von Medizin (274) und Lebensmittel (181). Berlin führt mit 429 Gründungen, Hamburg verzeichnete das stärkste Wachstum mit 83 Prozent mehr Neugründungen.

KI als Treiber der Gründungswelle

Künstliche Intelligenz ist zentraler Motor: 1.038 Neugründungen (rund ein Drittel) haben einen KI-Bezug. KI senke die Hürden für die Gründung, so Verena Pausder vom Start-up-Verband. Die Wirtschaftskrise treibe zudem Talente zur Selbstständigkeit, da etablierte Unternehmen verhaltener einstellten.

Milliardenbewertung für Kernfusions-Start-up

Sechs Start-ups wurden 2026 zu Unicorns, darunter das Münchner Unternehmen Proxima Fusion, das 411 Millionen Euro einsammelte und auf 2,4 Milliarden Euro bewertet wird. Es ist das bestfinanzierte Kernfusionsunternehmen Europas und plant in fünf Jahren ein Pilotkraftwerk. Die Bundesregierung fördert die Technologie. Der Abstand zu den USA mit über 900 Unicorns bleibt jedoch groß.

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