Stromkostenentlastung für Haushalte fällt deutlich geringer aus als versprochen
Wichtige Fakten
- • Durchschnittliche Ersparnis liegt bei 56 Euro pro Jahr statt 100 Euro.
- • Nur ein Netzbetreiber von 25 erreicht die versprochene Entlastung.
- • Regionale Unterschiede reichen von 18 Euro in Rostock bis 109 Euro in Mainz.
- • Verbraucherschützer fordern Senkung der Stromsteuer auf EU-Mindestmaß.
Entlastung fällt gering aus
Die vom Bund angekündigte Entlastung privater Haushalte bei den Stromkosten kommt laut einer Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) nicht im versprochenen Umfang an. Statt der angepeilten 100 Euro pro Jahr sparen Haushalte mit Normalverbrauch im Schnitt nur 56 Euro.
Regionale Unterschiede und Kritik
Die Ersparnisse variieren stark: Sie reichen von jährlich 18 Euro in Rostock bis zu 109 Euro in Mainz, wobei nur ein von 25 untersuchten Netzbetreibern die 100-Euro-Marke erreicht. vzbv-Chefin Ramona Pop kritisiert, dass die Bundesregierung ihren Zusagen nicht nachkommt und fordert eine Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß, was eine bundeseinheitliche Entlastung von etwa 68 Euro bringen könnte.
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