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International 03.04.2026, 09:00 Aktualisiert: 03.04.2026, 18:05

Sturm Erminio bringt extremes Wetter und Überschwemmungen in mehrere Regionen

Sturm Erminio brachte Griechenland 132mm Regen in 24 Stunden bei Athen.

Wichtige Fakten

  • Sturm Erminio brachte Griechenland 132mm Regen in 24 Stunden bei Athen.
  • In Afghanistan starben über 50 Menschen durch Überschwemmungen und 400 Häuser stürzten ein.
  • Südostitalien verzeichnete 1,5 Meter Neuschnee mit Lawinenwarnungen in den Apenninen.
  • Saharastaub aus Nordafrika bedeckte Kreta in orange-roten Wolken.
  • Pakistan meldete Überflutungen in über 30 Bezirken mit mehreren Todesopfern.

Wetterextreme im Mittelmeerraum

Sturm Erminio hat diese Woche Teile des Mittelmeers getroffen, mit schweren Regenfällen, Gewittern und Hagel in Griechenland. Besonders betroffen war der Südosten des Festlands und Inseln wie Kreta, wo Straßen überflutet und Fahrzeuge gestrandet wurden. In Attika, nahe dem Athener Flughafen, fielen innerhalb von 24 Stunden 132 mm Regen, und in Nea Makri starb ein Mann, vermutlich nach der Flucht aus seinem überfluteten Keller. Starke Winde aus Nordafrika brachten zudem Saharastaub, der Kreta in orange-rote Wolken hüllte.

Auch Italien und Afghanistan schwer betroffen

Südostitalien verzeichnete signifikante Niederschläge, die Flüsse über die Ufer treten ließen, während in den südlichen Apenninen ungewöhnlich viel Schnee fiel – bis zu 1,5 Meter –, was Lawinenwarnungen in der Region Marche auslöste. Parallel dazu leiden Teile Zentralasiens unter anhaltendem Starkregen: In Afghanistan sind seit Anfang April in einigen östlichen Provinzen über 100 mm Regen gefallen, was zu weitreichenden Überschwemmungen führte. Berichte sprechen von über 50 Toten, Hunderten Verletzten, dem Einsturz von etwa 400 Häusern und schweren Schäden an landwirtschaftlichen Flächen und Straßen.

Weitere Auswirkungen in Pakistan

Auch Pakistan ist von den Unwettern betroffen, mit intensivem Regen, Hagel und starken Winden im Nordwesten. In den letzten zwei Tagen erlebten über 30 Bezirke Sturzfluten, die Autobahnen unterbrachen und mehrere Todesopfer forderten, darunter ein 12-jähriges Mädchen, das vom Blitz getroffen wurde.

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