Südafrika: Regierung versucht, Krise um Fremdenfeindlichkeit zu bewältigen
Wichtige Fakten
- • Zehntausende Migranten flohen aus Südafrika.
- • Regierung plant Grenzsicherung mit 500 Mio. Euro.
- • Präsident Ramaphosa fordert mehr Grenzkontrollen.
- • Zivile Gruppen wie Operation Ubuntu protestieren gegen Ausländerfeindlichkeit.
Nachwirkungen der Gewalt
Nach Wochen der Unruhen ist in Südafrika weitgehend Ruhe eingekehrt, doch die fremdenfeindlichen Ausschreitungen wirken nach. Die Regierung steht unter Druck, entschlossener gegen illegale Einwanderung vorzugehen. Zehntausende Migranten aus Nachbarländern sind geflohen.
Diplomatische Schadensbegrenzung
Außenminister Ronald Lamola betont, es sei kein rein südafrikanisches Problem. Er setzt auf Gespräche mit afrikanischen Staaten und der Afrikanischen Menschenrechtskommission. Die Regierung will Grenzkontrollen verstärken und 10.000 zusätzliche Inspektoren einstellen.
Investitionen in Grenzsicherheit
Geplant sind umgerechnet 500 Millionen Euro für bessere Sicherung von Landgrenzen, Flughäfen und Häfen. Sicherheitsexperten fordern moderne Technik mit KI und Gesichtserkennung.
Zivilgesellschaft kämpft gegen Fremdenfeindlichkeit
Unter dem Motto „Operation Ubuntu“ formieren sich über 80 Organisationen für ein friedliches Miteinander. Sie protestieren gegen Übergriffe auf Sans Papiers.
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