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Superdry-Mitbegründer James Holder wegen Vergewaltigung verurteilt: Opfer spricht exklusiv
James Holder, Superdry-Mitgründer, vergewaltigte eine Mitarbeiterin 2022.
Wichtige Fakten
- • James Holder, Superdry-Mitgründer, vergewaltigte eine Mitarbeiterin 2022.
- • Das Opfer musste nach der Tat weiterhin mit Holder arbeiten.
- • Holder wurde im Mai zu acht Jahren Haft verurteilt.
- • Das Opfer fühlte sich durch Holders Machtposition eingeschüchtert.
- • Die Polizei lobte das Opfer für die Verhinderung weiterer Taten.
Opfer berichtet von Vergewaltigung durch Superdry-Mitbegründer
Die als 'Gemma' bezeichnete Frau wurde 2022 von James Holder, dem Mitbegründer der Modemarke Superdry, vergewaltigt. Sie arbeitete zu diesem Zeitpunkt für ein von Holder gegründetes Unternehmen. Nach der Tat musste sie weiterhin mit ihm zusammenarbeiten, da sie seinen Lohn bezog. Holder hatte sich nach einem Firmenabend ungefragt in ihr Taxi und dann in ihre Wohnung begeben, wo er sie vergewaltigte.Opfer beschreibt Angst und Machtgefälle
Gemma schilderte, dass sie nach der Tat in „Überlebensmodus“ verfiel und Angst um ihre berufliche Zukunft hatte. Holder sprach sie an wie zuvor, „als wäre nichts passiert“. Eine Liquidation des Unternehmens kurz darauf ermöglichte ihr, Anzeige zu erstatten. Laut Gemma wurde Holders Verhalten durch die männerdominierte Führungsstruktur der Modebranche begünstigt, in der Machtmissbrauch und Misogynie verbreitet seien.Verurteilung zu acht Jahren Haft
Holder wurde im Mai 2024 zu acht Jahren Haft verurteilt. Die leitende Ermittlerin betonte, dass das Urteil zeige, dass niemand über dem Gesetz stehe – unabhängig von Status oder Reichtum. Superdry stellte klar, dass Holder seit 2016 keine Rolle mehr im Unternehmen spielte. Gemma hofft, dass ihr Fall andere Opfer ermutigt, sich zu wehren.Das könnte Sie auch interessieren
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