Swatch-Kollaboration mit Audemars Piguet löst Chaos und Polizeieinsätze aus
Wichtige Fakten
- • Polizei setzte Tränengas bei Swatch-Store nahe Paris ein.
- • Swatch schloss Geschäfte in UK aus Sicherheitsgründen.
- • Ein Mann in Cardiff festgenommen.
- • Weiterverkaufspreise bis zu 16.000 Euro online.
- • Kunden campierten bis zu einer Woche in New York.
Chaotische Markteinführung der Royal-Pop-Kollektion
Die Veröffentlichung der limitierten Swatch-Uhren in Zusammenarbeit mit Audemars Piguet führte in mehreren Städten Europas und in New York zu chaotischen Szenen. In Frankreich setzte die Polizei Tränengas ein, um eine 300-köpfige Menschenmenge vor einer Swatch-Filiale in der Region Paris zu kontrollieren. Dabei wurden ein Rollladen und zwei Sicherheitstore beschädigt. Auch in Mailand kam es zu Schlägereien, in den Niederlanden musste die Polizei einschreiten. Swatch schloss aus Sicherheitsgründen Geschäfte in Großbritannien, nachdem es vor der Liverpooler Filiale zu Drohungen kam.
Überhöhte Weiterverkaufspreise
Die zum Verkaufspreis von etwa 335 Pfund (400 US-Dollar) angebotenen Uhren wurden online für bis zu 16.000 Pfund weiterverkauft. Viele Käufer campierten tagelang, so in New York ab Mittwoch vor der Öffnung. Ein Käufer berichtete, die Stimmung sei wie in einem Moshpit gewesen. Swatch bat die Kunden, nicht in großen Menschenmengen in die Geschäfte zu strömen, und betonte, dass die Uhren über mehrere Monate erhältlich sein würden.
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