Taifun "Dolphin": Tote und Chaos auf den Philippinen und in China
Wichtige Fakten
- • Mindestens 15 Tote bei Überschwemmungen und Erdrutschen auf den Philippinen
- • 13 Verletzte, sechs Vermisste, über 750.000 Betroffene
- • Der Taifun unterbricht in Schanghai U-Bahn-Verkehr und streicht Flüge
- • 20 Häfen auf den Philippinen haben Betrieb eingestellt
- • Schulen geschlossen; weitere heftige Regenfälle erwartet
Taifun fordert Todesopfer auf den Philippinen
Der Taifun 'Dolphin' und damit verbundene Tropenstürme haben auf den Philippinen zu verheerenden Überschwemmungen und Erdrutschen geführt, bei denen mindestens 15 Menschen ums Leben kamen. 13 weitere wurden verletzt und mindestens sechs Personen gelten als vermisst. Die Todesopfer wurden hauptsächlich in den Provinzen Benguet, Rizal und Batangas auf der Insel Luzon gemeldet. Landesweit sind über 750.000 Menschen betroffen, mehr als 8.000 wurden in Notunterkünfte gebracht. Die Behörden erwarten weitere heftige Regenfälle.
Störungen in der Hauptstadtregion Manila
In der Region um die Hauptstadt Manila standen zahlreiche Straßen und Wohngebiete unter Wasser, teilweise bis zur Hüfte. Schulen wurden geschlossen und der Schiffsverkehr in betroffenen Gebieten weitgehend eingestellt. Die Küstenwache setzte den Betrieb in 20 Häfen im Zentrum und Osten des Landes aus, was auch den Fährverkehr zu den Inseln beeinträchtigte.
Auswirkungen in China und Schanghai
Der Taifun erreichte China und sorgte vor allem in Schanghai für erhebliche Behinderungen: Vier U-Bahn-Linien wurden eingestellt, weitere verkürzt. An den Flughäfen Pudong und Hongqiao wurden rund 950 Starts und Landungen gestrichen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, zu Hause zu arbeiten und unnötige Wege zu vermeiden. In Zedjiang zeigten sich umgestürzte Bäume und überflutete Straßen.
Reaktionen und aktuelle Lage
Medienberichten zufolge haben weitere Ausläufer des Taifuns auch in anderen asiatischen Regionen für Turbulenzen gesorgt, etwa in Südkorea. Die Behörden arbeiten daran, Schutzmaßnahmen zu verstärken und die Versorgung der Betroffenen sicherzustellen. Taifun 'Dolphin' verliert allmählich an Stärke, bleibt aber eine ständige Gefahr.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.