Teilen:
International 16.05.2026, 15:01 Aktualisiert: 16.05.2026, 23:02

Taucher stirbt bei Bergung italienischer Opfer auf Malediven

Fünf italienische Taucher starben bei Höhlentauchgang in 50 m Tiefe.

Wichtige Fakten

  • Fünf italienische Taucher starben bei Höhlentauchgang in 50 m Tiefe.
  • Rettungstaucher Mohamed Mahdhee starb an Dekompressionskrankheit.
  • Italienische Behörden unterstützen Bergungsmission.
  • Behörden untersuchen, warum Gruppe über erlaubte 30 m tauchte.
  • Luxusyacht Duke of York erhielt Betriebsverbot.

Unfallhergang

Fünf italienische Taucher – darunter eine Professorin, ihre Tochter, zwei Forscher und ein Tauchlehrer – starben am Donnerstag bei einem Höhlentauchgang in etwa 50 Metern Tiefe im Vaavu-Atoll auf den Malediven. Das Unglück gilt als schwerster Tauchunfall in der Geschichte des Inselstaates. Die Leiche eines Opfers wurde bereits geborgen, die vier weiteren werden in einer Höhle mit drei Kammern vermutet.

Rettungseinsatz und Todesfall

Bei der Bergungsmission erlitt der maldivische Rettungstaucher Mohamed Mahdhee (Mitglied der National Defence Force) eine Dekompressionskrankheit und starb im Krankenhaus. Die Rettungsarbeiten waren zeitweise wegen schlechten Wetters unterbrochen worden. Präsident Mohamed Muizzu besuchte am Samstag den Unglücksort.

Reaktionen und Ermittlungen

Italiens Außenminister Antonio Tajani kondolierte und sicherte Unterstützung zu. Die maldivischen Behörden prüfen, warum die Gruppe tiefer als die erlaubten 30 Meter tauchte. Die Luxusyacht "Duke of Tokyo" erhielt ein vorläufiges Betriebsverbot. Die genaue Unglücksursache wird noch untersucht.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.