Technische Störung an britischem Flugzeugträger HMS Prince of Wales in Norwegen
Wichtige Fakten
- • HMS Prince of Wales hat geringfügiges technisches Problem in Stavanger.
- • Schiff soll in den kommenden Tagen auslaufen.
- • Zuvor war sie mit NATO und JEF im Nordatlantik und der Arktis unterwegs.
- • Das Schiff kostete 6,4 Mrd. Pfund und fasst bis zu 72 Flugzeuge.
Technische Störung während Hafenbesuchs
Die HMS Prince of Wales, einer der beiden Flaggschiff-Flugzeugträger der britischen Royal Navy, hat während eines Hafenbesuchs im norwegischen Stavanger eine geringfügige technische Störung erlitten. Das Verteidigungsministerium (MoD) bestätigte den Vorfall und erklärte, das Schiff werde voraussichtlich in den kommenden Tagen wieder auslaufen. Die Störung trat nach einem Einsatz mit der NATO und der Joint Expeditionary Force (JEF) in der Atlantik- und Arktisregion auf.
Hintergrund des Einsatzes
Der Flugzeugträger war im Rahmen der Carrier Strike Group in die nordischen Gewässer entsandt worden, um die Sicherheit zu gewährleisten. Er wurde von der Fregatte HMS Duncan und dem Tanker RFA Tidespring begleitet. Die HMS Prince of Wales ist eines der größten Kriegsschiffe der Welt, kann bis zu 72 Flugzeuge transportieren und Platz für 1.600 Personen bieten.
Vorgeschichte technischer Probleme
Bereits in der Vergangenheit hatte das Schiff mit technischen Mängeln zu kämpfen. 2022 fiel die Antriebswelle aus, zudem kam es zu Überflutungen. Auch das Schwesterschiff HMS Queen Elizabeth hatte 2024 Probleme mit der Propellerwelle. Wartung und Reparaturen der beiden Träger haben bereits über eine Milliarde Pfund gekostet. Die wiederholten Pannen nähren die Kritik an der maritimen Verteidigungsfähigkeit Großbritanniens.
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