Terrorverdacht: Anklage gegen Österreicher nach vereitelten Taylor-Swift-Anschlagsplänen
Wichtige Fakten
- • 21-jähriger Österreicher wegen Terrorismus und Sprengstoffherstellung angeklagt
- • Verdächtiger plante Anschlag auf Taylor-Swift-Konzerte in Wien im August 2024
- • CIA-Tipp führte zur Festnahme vor den Konzerten
- • Verdächtiger erhielt Online-Anleitungen für IS-typische Splitterbombe
- • Bis zu 20 Jahre Haft bei Verurteilung möglich
Anklage in Wien
Die Wiener Staatsanwaltschaft hat einen 21-jährigen Österreicher wegen Terrorismus und anderer Delikte angeklagt. Der Mann, der als Beran A identifiziert wird, soll einen Anschlag auf die Taylor-Swift-Konzerte im Wiener Ernst-Happel-Stadion im August 2024 geplant haben. Die drei ausverkauften Konzerte wurden nach einem Hinweis des US-Auslandsgeheimdienstes CIA abgesagt, der zur Festnahme des Verdächtigen führte.
IS-Verbindungen und Anschlagsvorbereitungen
Laut Anklage war der Beschuldigte Mitglied einer terroristischen Vereinigung, verbreitete Propaganda für die jihadistische Gruppe Islamischer Staat (IS) und arbeitete an der Herstellung einer Splitterbombe mit dem Sprengstoff TATP. Die Bauart sei typisch für IS-Anschläge. Zudem habe er online Anleitungen von IS-Mitgliedern eingeholt. Neben dem Wien-Plot soll er auch einen früheren Anschlag in Dubai im März 2024 geplant, dann aber abgesagt haben.
Weitere Festnahmen und rechtliche Schritte
Insgesamt wurden 2024 drei Personen im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen, alle damals im Teenageralter. Bereits 2023 erhielt ein 16-jähriger Syrer in Deutschland eine 18-monatige Bewährungsstrafe wegen Beteiligung. Der Hauptverdächtige Beran A, der sich nicht zu den Vorwürfen geäußert hat, drohen bei Verurteilung bis zu 20 Jahre Haft.
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