Trockenheit in Brandenburg: Wasserrationierung und Bewässerungsverbote
Wichtige Fakten
- • Brandenburg verbietet Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern bis 31. August.
- • Privatleute dürfen nur zwischen 18 und 8 Uhr bewässern.
- • Grundwasserspiegel sinkt, Havel führt weniger Wasser.
- • München und Potsdam drohen Bußgelder bis 50.000 Euro bei Verstößen.
Wasserrationierung in Brandenburg
Wegen anhaltender Trockenheit und sinkender Grundwasserspiegel gelten in Brandenburg strenge Regeln zur Wasserentnahme. Die Stadt Brandenburg an der Havel hat bis Ende August verboten, Wasser aus oberirdischen Gewässern zu entnehmen. Private Grünflächen dürfen nur zwischen 18 und 8 Uhr bewässert werden. Kleingärtner berichten von Ernteausfällen und passen ihre Anbaumethoden an. Auch in München und Potsdam drohen bei Verstößen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
Ursachen und Folgen
Niedrige Wasserstände in Havel und anderen Gewässern sind die Folge langanhaltender Trockenheit. Der Klimawandel mit steigenden Temperaturen und Verdunstung verschärft die Lage. Landschaftsgärtner müssen Bäume wässern, da die Bodenfeuchtigkeit fehlt. Die Stadt erhöht die Bewässerungsmaßnahmen für öffentliches Grün. Kleingärtnerexperimentieren mit widerstandsfähigeren Pflanzen wie Weinreben.
Anpassungsstrategien
Bürger zeigen Verständnis für die Maßnahmen, sehen aber auch die Notwendigkeit langfristiger Anpassungen. Bürgermeister Müller betont den trügerischen Eindruck von grünen Bäumen. Die Stadt überwacht die Wasserstände regelmäßig.
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