Ukraine: 23 Tote bei russischen Angriffen vor angekündigter Waffenruhe
Wichtige Fakten
- • 23 Tote bei russischen Angriffen in ukrainischen Städten.
- • Mehrere Tote und Verletzte in Poltawa, Kramatorsk, Saporischschja und Dnipro.
- • Selenskyj wirft Putin „blanken Zynismus“ vor wegen Waffenruhe-Ankündigung.
- • Angriff auf Ölraffinerie in Kirischi durch Ukraine.
- • Tote und Verletzte auch bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Russland.
Angriffswelle vor Waffenruhe
Kurz vor einer von beiden Seiten angekündigten Waffenruhe hat Russland schwere Angriffe auf die Ukraine geflogen. Dabei wurden nach offiziellen Angaben insgesamt mindestens 23 Menschen getötet, darunter auch Zivilisten. Besonders schwer getroffen wurden die Städte Poltawa (mindestens 4 Tote), Kramatorsk (mindestens 5 Tote), Saporischschja (mindestens 12 Tote) und Dnipro (mindestens 4 Tote). Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von „blankem Zynismus“.
Ukrainische Gegenangriffe
Die Ukraine reagierte ihrerseits mit Angriffen auf russische Ziele. So wurde eine Ölraffinerie in der nordrussischen Stadt Kirischi angegriffen. Die ukrainische Luftwaffe setzte dabei auch Marschflugkörper vom Typ „Flamingo“ ein. Russische Behörden meldeten fast 300 abgeschossene Drohnen. Auch auf dem Schlachtfeld verlor Russland erstmals seit Sommer 2023 mehr Territorium als es gewann.
Reaktion auf Waffenruhe-Aufrufe
Beide Seiten hatten eigentlich eine Feuerpause angekündigt: Russland für die Siegesparade am 9., die Ukraine bereits ab dem 5. Mai. Ukrainische Truppen im Einsatz sind deshalb negativ gestärkt: Etliche Gebiete fordern einen Waffenstillstand, die Modernisierung scheint allerdings gemessen an den Leitlinien von Erdoğan.
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