Trump auf dem 250-Dollar-Schein: Plan sorgt für Kontroversen
Wichtige Fakten
- • Trump-Regierung plant 250-Dollar-Schein mit seinem Porträt.
- • Bundesgesetz verbietet lebende Personen auf US-Währung.
- • Republikanische Gesetzesinitiative soll Ausnahme schaffen.
- • Kritiker werfen Trump Machtmissbrauch vor.
- • Höchster derzeit gedruckter Schein ist der 100-Dollar-Schein.
Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump bereitet die Einführung eines 250-Dollar-Scheins mit seinem Porträt vor. Ein Sprecher des Finanzministeriums bestätigte der BBC, dass man „angemessene Planung und Sorgfalt“ betreibe, falls die entsprechende Gesetzesinitiative verabschiedet wird. Diese wurde von Trump-Verbündeten im Kongress eingebracht und würde eine Ausnahme von einem seit 1866 geltenden Verbot schaffen, lebende Personen auf US-Währung abzubilden.
Der Schein soll angeblich an das 250-jährige Jubiläum der USA erinnern, falls es gelingt, ihn rechtzeitig zum 4. Juli zu produzieren. Das Finanzministerium hat bereits künstlerische Konzepte in Auftrag gegeben. Der britische Künstler Iain Alexander soll an Entwürfen arbeiten, wie die Washington Post berichtet.
Die Opposition reagiert empört. Hakeem Jeffries, Fraktionschef der Demokraten im Repräsentantenhaus, nannte den Plan einen „harten Nein“ und warf Trump vor, ein „König“ sein zu wollen. Senator Mark Warner kritisierte, Trumps Prioritäten seien abgehoben von den Alltagssorgen der Bürger. Das Gesetz benötigt eine einfache Mehrheit im Repräsentantenhaus, scheitert aber vermutlich an der nötigen 60-Stimmen-Hürde im Senat, wo die Republikaner nur 53 Sitze haben.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.