Teilen:
International 24.04.2026, 05:39

Trump droht mit Erschießung iranischer Boote in der Straße von Hormus

Trump ordnete an, iranische Minenleger in der Straße von Hormus zu beschießen.

Wichtige Fakten

  • Trump ordnete an, iranische Minenleger in der Straße von Hormus zu beschießen.
  • USA haben einen staatenlosen Tanker mit iranischem Rohöl gekapert.
  • Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon um drei Wochen verlängert.
  • Iran beschlagnahmte zwei Containerschiffe in der Straße von Hormus.
  • Israel tötete die libanesische Journalistin Amal Khalil – international verurteilt.

Verschärfung der Lage in der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump hat das US-Militär angewiesen, „kleine iranische Boote“ zu beschießen, die Minen in der Straße von Hormus legen. Er behauptete, die USA hätten „totale Kontrolle“ über die Wasserstraße – eine Aussage, die angesichts des Beschlagnahmens zweier Containerschiffe durch iranische Kommandos und eines Pentagon-Berichts über bis zu sechsmonatige Minenräumung auf Skepsis stieß.

Kaperung eines Öltankers und Gegenseitige Blockaden

US-Spezialkräfte hatten zuvor einen staatenlosen Öltanker im Indischen Ozean geentert, der nach Pentagon-Angaben iranisches Rohöl geladen hatte. Die Iraner wiederum veröffentlichten Aufnahmen, wie sie das Containerschiff MSC Francesca enterte. Beide Seiten verhängen gegenseitige Blockaden, was den Ölpreis bei rund 100 Dollar pro Fass hält.

Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon verlängert

Trump gab bekannt, dass der Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon um drei Wochen verlängert wird. Er hoffe auf ein baldiges Treffen der Führer beider Länder im Weißen Haus. Die Hisbollah griff dennoch Nordisrael an, und Israel tötete die libanesische Journalistin Amal Khalil bei einem Luftangriff – international als mögliches Kriegsverbrechen verurteilt.

Keine atomare Eskalation und kein WM-Ersatz

Trump schloss den Einsatz von Atomwaffen gegen Iran aus. Italien lehnte den Vorschlag ab, Iran bei der Fußball-WM zu ersetzen. Papst Leo XIV. rief die USA und Iran zu Gesprächen auf, um eine „Kultur des Friedens“ anstelle von Gewalt zu fördern.

Kein Briefing mehr verpassen

Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.

Mit der Anmeldung akzeptieren Sie unsere Datenschutzbestimmungen. Abmeldung jederzeit.