Trump droht weiter mit Übernahme Kubas während Stromkrise sich verschärft
Wichtige Fakten
- • Trump spricht von 'Übernahme oder Befreiung' Kubas ohne konkrete Details.
- • Kuba erlebt landesweiten Stromausfall aufgrund US-Ölembargo und veralteter Infrastruktur.
- • USA fordern Freilassung politischer Gefangener und Liberalisierung Kubas.
- • Trump soll Amtsniederlegung von Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel verlangen.
Trumps Drohungen und Kubas Stromkrise
US-Präsident Donald Trump hat erneut eine mögliche "Übernahme" Kubas ins Spiel gebracht und erklärt, er könne mit dem Land machen, was er wolle, ohne konkrete Details zu nennen. Er sagte vor Journalisten, er glaube, "die Ehre zu haben", Kuba "in irgendeiner Form zu übernehmen oder zu befreien". Diese Äußerungen fallen in eine Zeit, in der Kuba aufgrund eines US-Ölembargos unter massiven Stromausfällen leidet.
Landesweiter Stromausfall verschärft Situation
In Kuba ist es zu einem landesweiten Stromausfall gekommen, der erste seit Anfang des Jahres. Das Energieministerium sucht nach der Ursache und arbeitet an der Wiederherstellung der Versorgung. Das Stromnetz des Karibikstaates mit knapp zehn Millionen Einwohnern bricht immer wieder zusammen, da große Teile der veralteten Infrastruktur in schlechtem Zustand sind und das Land aufgrund des US-Embargos immer weniger Öl zur Energieerzeugung erhält.
Hintergrund der angespannten Beziehungen
Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba sind seit der sozialistischen Revolution vor fast 70 Jahren angespannt, wobei die Trump-Regierung den Druck auf die Insel erhöht hat. Die USA fordern die Freilassung politischer Gefangener sowie politische und wirtschaftliche Liberalisierung. Zudem berichten Quellen, dass Trump die Amtsniederlegung von Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel verlangt, der kürzlich erstmals Gespräche mit der US-Regierung bestätigte.
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