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Politik 13.05.2026, 03:59 Aktualisiert: 13.05.2026, 08:05

Trump-Reise nach China: Tech-Konzerne und Iran-Krieg im Fokus

Trump reist mit 20 Top-Managern nach Peking.

Wichtige Fakten

  • Trump reist mit 20 Top-Managern nach Peking.
  • Treffen fokussiert auf Iran-Krieg und Wirtschaftsfragen.
  • China könnte USA bei Iran-Abkommen helfen.
  • Jensen Huang stieß auf Einladung Trumps zur Delegation.
  • Brett Ratner sucht Drehorte für ‚Rush Hour 4‘ in China.

Handelsreise mit großer Entourage

US-Präsident Donald Trump ist zu einem zweitägigen Staatsbesuch in Peking eingetroffen. An Bord der Air Force One befanden sich rund 20 Top-Manager US-amerikanischer Konzerne, darunter Nvidia-CEO Jensen Huang, Tim Cook (Apple), Elon Musk (Tesla/SpaceX) und Larry Fink (BlackRock). Auch Goldman-Sachs-Chef David Solomon, Jane Fraser von Citigroup und Boeing-CEO Kelly Ortberg waren Teil der Delegation.

Politischer und wirtschaftlicher Druck

Im Zentrum des Gipfels mit Xi Jinping stehen der Iran-Krieg, die Taiwan-Frage und der fragile Handelsfrieden. Trump will China bewegen, Druck auf den Iran auszuüben, damit dieser ein aus Sicht der USA akzeptables Waffenstillstandsabkommen akzeptiert. China ist größter Abnehmer iranischen Öls und leidet ebenfalls unter gestiegenen Energiepreisen. Der Handelsfrieden, der die wechselseitigen Zölle 2025 nach einem Treffen in Südkorea pausierte, soll verlängert werden. Im Gegenzug könnte China vom USA-Käufe – unter anderem Boeing-Flugzeuge und Agrarprodukte – versprechen. Zudem fordert Peking von Washington eine klare Absage an eine Unabhängigkeit Taiwans.

Tech: Nachnominierung von Jensen Huang

Besondere Aufmerksamkeit erregte die nachträgliche Einladung von Jensen Huang. Trump hatte ihn persönlich per Telefon gebeten, sich der Delegation anzuschließen. Huang, dessen Nvidia-Chips zentral für die KI-Entwicklung sind, sieht in China ein 50-Milliarden-Dollar-Marktpotenzial. Trump erklärte auf Truth Social, er wolle Xi bitten, den Markt für die US-Unternehmen zu öffnen.

Nebenfigur mit Hollywood-Flair: Brett Ratner

Filmemacher Brett Ratner, der durch eine umstrittene Doku über Melania Trump Bekanntheit erlangte, reiste ebenfalls mit. Seine Sprecherin ließ mitteilen, Ratner wolle in China Drehorte für Rush Hour 4 erkunden. Der Film war zuvor durch den Eingriff Trumps wiederbelebt worden, nachdem das Projekt fast zwei Jahrzehnte auf Eis lag.

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