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Politik 30.05.2026, 15:06 Aktualisiert: 30.05.2026, 23:01

Trumps Gesundheitszeugnis: Arzt bescheinigt „exzellente“ Verfassung, aber auch Schwellungen

Trump ist mit fast 80 Jahren der älteste Präsident der US-Geschichte.

Wichtige Fakten

  • Trump ist mit fast 80 Jahren der älteste Präsident der US-Geschichte.
  • Sein Arzt bescheinigt ihm exzellente Herz-, Lungen- und Gehirnfunktion.
  • Leichte Beinschwellungen und Handprellungen werden als harmlos eingestuft.
  • Er soll mehr Sport treiben und abnehmen.
  • Die regelmäßigen Checks dienen auch der öffentlichen Inszenierung von Vitalität.

Hintergrund und Routineprüfung

Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat sich seiner jährlichen Untersuchung in der Militärklinik Walter Reed unterzogen – es war sein vierter Spitalbesuch in der zweiten Amtszeit und wird als Routinecheck beschrieben. Der Arzt Sean Barbabella erklärte in einem Memorandum, Trump sei bei bester Gesundheit („excellent health“) und uneingeschränkt dienstfähig.

Befund: Was auffiel

Die Untersuchung habe keine schwerwiegenden Befunde ergeben. Leichte Beinschwellungen („lower leg swelling“) seien unproblematisch und träten immer seltener auf. Die auffälligen Blutergüsse an den Händen seien harmlos und auf häufiges Händeschütteln in Verbindung mit der Blutverdünnung zurückzuführen. Der Präsident solle eine „aspirin low-dose“ zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen einnehmen, wie schon länger bekannt. Herz, Lunge und Nervensystem seien gesund, eine Vorsorgeuntersuchung mit MRI wurde diesmal nicht erwähnt. Die Blutfette zeigten normale Werte; es wird empfohlen, Gewicht zu reduzieren und körperlich aktiver zu sein.

Transparenz und politisches Kalkül

Die Veröffentlichung von Healthreports ist eine typisch amerikanische Tradition – sie soll dem Volk Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Staatschefs geben. Historiker verweisen darauf, dass Präsidenten nach außen hin kraftvoll wirken müssten. Heute sorgen das hohe Alter Trumps (fast 80) und seines Vorgängers für verschärfte öffentliche Debatten. Die Untersuchungsergebnisse sind nur auszugsweise verfügbar, denn der Präsident genießt dieselbe ärztliche Schweigepflicht wie jeder Bürger. Es bleibe ein nationales Sicherheitsinteresse: Informationen über den Zustand des Präsidenten würden auch von ausländischen Geheimdiensten erfasst.

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