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International 28.05.2026, 05:48 Aktualisiert: 28.05.2026, 08:01

Überflutete Höhle in Laos: Fünf Goldsucher lebend gefunden, Bergung läuft

Fünf Goldsucher in Laos über eine Woche in überfluteter Höhle eingeschlossen.

Wichtige Fakten

  • Fünf Goldsucher in Laos über eine Woche in überfluteter Höhle eingeschlossen.
  • Sie wurden am 26. Mai 2026 lebend entdeckt und mit Nahrung versorgt.
  • Zwei weitere Männer werden noch vermisst, Optimismus sie zu finden.
  • Internationale Höhlentaucher, auch von Tham-Luang-Rettung, unterstützen.
  • Drei Männer entkamen und schlugen Alarm; Gruppe suchte Gold in Xaisomboun.

Hintergrund des Dramas

Fünf Goldsucher sind nach mehr als einer Woche lebend in einer überfluteten Höhle im Bezirk Longchaeng in der laotischen Provinz Xaisomboun entdeckt worden. Die Männer waren am 19. Mai 2026 gemeinsam mit insgesamt zehn Dorfbewohnern auf Goldsuche, als heftige Regenfälle die Höhle fluteten und Teile einstürzen ließen. Drei der Männer konnten sich retten und Alarm schlagen, sieben blieben eingeschlossen. Medienberichten zufolge hatten die Goldsucher ausreichend Vorräte dabei, um mehrere Tage zu überleben. Die Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People versorgte die Gefundenen mit Lebensmitteln und Medikamenten. Die Helfer pumpen weiter Wasser ab, um den Weg aus der Höhle passierbar zu machen, und prüfen mögliche erneute Wassereinbrüche.

Herausforderungen der Rettung

Die Rettung gestaltet sich extrem schwierig: Die Retter müssen oft kriechend durch enge Gänge und tiefe Unterwasserpassagen vordringen. Der finnische Höhlentaucher Mikko Paasi, der bereits 2018 an der Rettung der eingeschlossenen Jugendfußballmannschaft in der Tham-Luang-Höhle in Thailand beteiligt war, unterstützt die Mission. Er postete ein Video, das seine Navigation durch bräunliches Wasser und die schließliche Entdeckung der fünf Männer zeigt. Ärzteteams stehen bereit, die Geretteten nach der Bergung sofort zu versorgen, während der Transport aus dem unwegsamen Gebiet mit zusätzlichen Helfern organisiert wird. Die laotischen Behörden hatten Thailand um Hilfe gebeten, da die Tham-Luang-Rettung wertvolle Erfahrung lieferte.

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